NACHGEFRAGT: Paul Di Pietro: «Das ist doch sehr überraschend»

Paul Di Pietro (46) ist von den Usern von www.zugerzeitung.ch zum grössten Publikumsliebling in 50 Jahren EV Zug gewählt worden.

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Er wurde zum grössten Publikumsliebling in 50 Jahren EVZ erkoren: Paul Di Pietro. (Bild: PD)

Er wurde zum grössten Publikumsliebling in 50 Jahren EVZ erkoren: Paul Di Pietro. (Bild: PD)

Während elf Spielzeiten stand der Kanadier Di Pietro für den EVZ auf den Kufen. Nun erntet er eine schöne Anerkennung: Per Stichtag am 15. Januar haben ihn 330 von 990 Teilnehmern zum grössten Publikumsliebling des EVZ in den vergangenen 50 Jahren erkoren. Der Kanada-Schweizer setzte sich damit deutlich vor Ken Yaremchuck (245) und Misko Antisin (125) durch.

Paul Di Pietro, Sie sind zum grössten Publikumsliebling der Vereinsgeschichte gewählt worden, was bedeutet Ihnen das?

Ich bin sehr geehrt und dankbar, es gab ja so viele Spieler während all der Jahre. Um ehrlich zu sein, ist das sehr überraschend für mich.

Seit Ihrer letzten Saison in Zug sind bald sechs Jahre vergangen. Vermissen Sie das Spielen und die Fans?

Ja, das tue ich, vor allem zur Playoff-Zeit. Wir haben die besten Fans der Liga und es fehlt mir, vor ihnen zu spielen. Aber ich bin heute fünf Stunden pro Tag auf dem Eis und liebe es.

Welche Aufgaben haben Sie eigentlich aktuell im EVZ?

Ich arbeite morgens als Developing Coach an den individuellen Fähigkeiten der Spieler mehrerer Teams im Verein. Darüber hinaus bin ich als Scout für verschiedene Altersgruppen unterwegs, vor allem für die Hockey Academy.

Können Sie sich vorstellen, eine Trainerkarriere zu starten?

Headcoach zu sein ist ein schwieriger und anspruchsvoller Job. Ich liebe meine Aufgabe in der individuellen Entwicklung der Spieler.

Wie beurteilen Sie die Leistungen der ersten Mannschaft? Was trauen Sie ihr zu?

Die Leistungen waren bis jetzt wirklich gut. Ich denke aber, wir können uns in einigen Bereichen noch verbessern. Harry Kreis und Waltteri Immonen leisten eine grossartige Arbeit bei der Vorbereitung der Jungs auf die Matches. Die Art und Weise, wie sich die Spieler ins System integrieren und wie hart sie täglich auf und neben dem Eis arbeiten, bereitet mir Freude. Wenn alle auf hohem Niveau spielen, ist in dieser Saison alles möglich.

bier