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NACHGEFRAGT: «Zusammenleben gestaltet sich in der Regel friedlich»

Jris Bischof, Leiterin Sozialamt Kanton Zug
Interview Zoe Gwerder

Jris Bischof, wo liegen die Herausforderungen und Schwierigkeiten, wenn zwei unterschiedliche Asylunterkünfte am selben Ort stationiert werden?

Jris Bischof: Für uns stellen die zwei Unterkünfte keine andere Herausforderung dar als der Betrieb der anderen Kollektivunterkünfte. Das Zusammenleben gestaltet sich in der Regel friedlich und die Personen sind frei, sich gegenseitig zu besuchen. Sowohl in der Kollektivunterkunft (zweite Phase) als auch in der neuen Durchgangsstation Zug hat es eine 24-Stunden-Aufsicht. Die Hausordnung regelt verbindlich, dass Besucherinnen und Besucher bis maximal 22 Uhr erlaubt sind und die Übernachtung von Gästen nicht erlaubt ist. Im Aussenbereich der Unterkunft führt die Zuger Polizei zudem schon jetzt regelmässig Kontrollgänge durch.

Trotzdem wird es bei 240 Asylbewerbern Herausforderungen geben, auf die sich der Kanton vorbereitet hat. Wie sehen da die Vorkehrungen aus?

Bischof: Eine Herausforderung kann allenfalls das Einhalten der Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr sein. Falls diese Situation eintrifft, werden wir mit der Zuger Polizei und den zwei Aufsichtsteams Lösungen suchen. Mit der Zuger Polizei haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit, die uns in solchen Fragen berät.

Gibt es auch Chancen, die durch die räumliche Nähe eines solchen Erstaufnahmezentrums zu einer Kollektivunterkunft entstehen?

Bischof: Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich, die schon länger im Kanton Zug sind, können allenfalls Personen in der Durchgangsstation beim sich zurechtfinden helfen, etwa bezüglich Einkaufsmöglichkeiten.

Interview Zoe Gwerder

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