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Junge Nachwuchs-Bildhauerin gewinnt Wettbewerb

Die Künstlerin Maite Guisande Lopez (19) hat die neue Skulptur für den Hünenberger Anerkennungspreis gestaltet.
Rahel Hug
Künstlerin Maite Guisande Lopez (links) und Gemeindepräsidentin Renate Huwyler zeigen die Skulptur. (Bild: Daniel Frischherz, Hünenberg, 12. August 2019)

Künstlerin Maite Guisande Lopez (links) und Gemeindepräsidentin Renate Huwyler zeigen die Skulptur. (Bild: Daniel Frischherz, Hünenberg, 12. August 2019)

Sie wiegt knapp fünf Kilogramm, besteht aus Bronze und zeigt zwei Einhörner: Die neue Skulptur, mit der die Gemeinde Hünenberg Personen oder Institutionen ehrt, die Besonderes geleistet haben. Letztes Jahr hat der Gemeinderat beschlossen, für die Ehrungen ein anderes Konzept auszuarbeiten. Neu wird anstelle des Anerkennungs- und des Förderpreises nur noch ein einziger Preis verliehen, das Hünenberger Einhorn. Am 1. August erhielt der Männerchor Hünenberg die Auszeichnung. Für die Gestaltung der Skulptur wurde ein Wettbewerb durchgeführt, teilgenommen haben verschiedene Bildhauer aus der Region.

Gestern haben die Verantwortlichen die neue Skulptur den Medien präsentiert. Geschaffen hat sie die Künstlerin Maite Guisande Lopez. Die 19-Jährige ist Lernende beim Steinbildhauermeister Rolf Grönquist in Baar. Sein Betrieb befand sich früher in Hünenberg an der Chäsigass; er hat die Tafeln angefertigt, auf denen die bisherigen Träger des Anerkennungspreises verewigt sind.

«Der originellste und beste Beitrag»

«Ihr Werk ist auf Anhieb herausgestochen», sagte die Gemeindepräsidentin Renate Huwyler zur Skulptur. Sie sei stolz auf die junge Künstlerin, ihre Skulptur gefalle ihr «mega gut». Dies betonte auch Urs Felix, Fachmann Sicherheit und Umwelt bei der Gemeinde und zuständig für die Ehrungen. «Es war der originellste und beste Beitrag.» Eine dreiköpfige Jury habe die Skulptur von Maite Guisande Lopez ausgewählt und der Gemeinderat sei der Empfehlung gefolgt. «Es ist schön, hat Rolf Grönquist die Verantwortung seiner Lehrtochter übergeben», so Felix.

Darüber freut sich auch die Erschafferin selber. «Es ist nicht selbstverständlich, dass ich diesen Auftrag übernehmen durfte. Das ist für mich eine tolle Chance», erzählte sie. Sie habe bereits früh mit Skizzen angefangen, habe Pferde abgezeichnet. «Mir war es wichtig, auf die Heraldik des Hünenberger Wappens einzugehen.» Dieses zeigt bekanntlich zwei Einhörner mit roter Zunge, die sich voneinander abwenden. Ausserdem wollte sie eine schwere, grosse und auch «edle» Skulptur schaffen. «Sie wird schliesslich nur einmal im Jahr verliehen», so die Künstlerin aus Uster (ZH). Laut ihrem Lehrmeister Rolf Grönquist war die Herstellung sehr aufwendig: «Bronze ist eines der edelsten und widerstandsfähigsten Materialien, die es gibt», sagte er. Maite Guisande Lopez wird im Laufe dieses Jahres zehn Figuren «vorproduzieren» – jede ist handgemacht und einzigartig. Im Foyer des Saals Heinrich von Hünenberg befindet sich eine weitere Skulptur mit einer Holzleiste. Darauf werden die Gewinner des «Einhorns» verewigt.

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