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Nadelöhr Neugasse Zug:
Gesucht sind der Fünfer und das Weggli

Die Neugasse in Zug ist ein Teil des Zuger Verkehrsproblems zwischen Casino und Bundesplatz. Zwei FDP-Gemeinderätinnen verlangen eine Lösung, die es allen recht macht.
Harry Ziegler
Der Verkehr staut sich in der Stadt Zug: hier im Bild entlang der Neugasse. Bild: Stefan Kaiser

Der Verkehr staut sich in der Stadt Zug: hier im Bild entlang der Neugasse. Bild: Stefan Kaiser

Gehofft hatten die Befürworter, dass der Bau eines Stadttunnels mittelfristig das Verkehrsproblem in der Stadt Zug und insbesondere zwischen Casino und Bundesplatz löst. Mit der Ablehnung des für den Bau verlangten Kredits von 890 Millionen Franken durch die Zuger Stimmbevölkerung im Juni 2015 hat sich diese Hoffnung zerschlagen. Das Verkehrsproblem harrt weiter einer Lösung.

Die FDP-Gemeinderätinnen Eliane Birchmeier, die im Herbst in den Stadtrat gewählt werden möchte, und Karen Umbach stellen fest, dass die Attraktivität der Altstadt, «die im Vergleich zum prosperierenden Norden der Stadt schon heute im Nachteil ist», durch die tägliche Flut Tausender Fahrzeuge massiv leide, wie sie in einem Postulat schreiben.

Tangente wird wohl keine Probleme lösen

Es seien nun drei Jahre seit der Ablehnung des Kredits vergangen, und bislang sei die Frage offen, «welche zukunftsweisenden und nachhaltigen Antworten Stadt und Kanton auf die Verkehrssituation im Gebiet Casino bis Neustadt erwägen.» Es sei auch davon auszugehen, dass die sich im Bau befindliche Tangente Zug-Baar das Verkehrsproblem in der Neugasse kaum lösen werde.

Die FDP-Gemeinderätinnen fordern den Stadtrat mit Blick auf den langfristigen zeitlichen Horizont auf, die Verkehrsplanung zwischen Casino und Neustadt und dem Nadelöhr Neugasse anzugehen. Und zwar konkret hinsichtlich folgender Problemstellungen:

  • Evaluation von möglichen Lösungen zur Entlastung/Teilentlastung des Nadelöhrs Neugasse mit dem Ziel einer nachhaltigen Aufwertung und Belebung der Altstadt, ohne den Individualverkehr zu beeinträchtigen oder andere Stadtteile und -gebiete zusätzlich zu belasten.
  • Prüfung von alternativen Verkehrslösungen, unter anderem von kleinräumigen, dem Stadtraum angepassten Umfahrungs- und/oder Unterfahrungsvarianten.
  • Einbindung des Kantons mit dem Ziel eines gemeinsamen, koordinierten und zielorientierten Vorgehens.

Die von den Parlamentarierinnen formulierten Problemstellungen erinnen an jene, die durch den Bau eines Stadttunnels hätten gelöst werden sollen. Insbesondere die Forderung nach Aufwertung der Altstadt, ohne den Individualverkehr zu beeinträchtigen. Was wiederum eine Variante wäre, die es allen – Fussgängern wie Automobilisten – recht machen würde.

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