Vereinsbeitrag
Näfelser Fahrt mit Zuger Beteiligung

Vor über 630 Jahren kämpften Glarner Männer an der Seite von Schwyzern und Urnern gegen Habsburger Truppen.

Für den Fridlibund: Präsident Fridolin Hauser
Drucken
Zuger Prominenz an der Näfelser Fahrt, von links: Mitte-Nationalrat Gerhard Pfister, Alt-Gemeindepräsident Fridolin Hauser, Näfels, Alt-Stände­rat Joachim Eder und Alt-Prorektor Gerhard Iten aus dem zugerischen Oberwil.

Zuger Prominenz an der Näfelser Fahrt, von links: Mitte-Nationalrat Gerhard Pfister, Alt-Gemeindepräsident Fridolin Hauser, Näfels, Alt-Stände­rat Joachim Eder und Alt-Prorektor Gerhard Iten aus dem zugerischen Oberwil.

Bild: PD / Markus Hauser

Traditionell am ersten Donnerstag im April feiern die Glarnerinnen und Glarner die «Näfelser Fahrt». Das ist ursprünglich eine «Wallfahrt» zum Gedenken der gefallenen Glarner, Schwyzer und Urner der Schlacht bei Näfels, die am 9. April 1388 stattfand. Die Innerschweizer gewannen diese Schlacht da­maligen Quellen zufolge gegen eine zehnfache Übermacht der Habsburger.

Seit den heftigen Reformationswirren blieben die Neugläubigen 180 Jahre lang fern. Ab 1835 ist die Glarner Bevölkerung wieder in Minne an der «Fahrt», dem zweithöchsten politischen Glarner Feiertag. Nicht vergessen ist der Eintritt von Glarus und Zug im Jahre 1352 in die Eidgenossenschaft.

Dieses Jahr waren an der Näfelser Fahrt Nationalrat Gerhard Pfister, Oberägeri, alt Ständerat Joachim Eder, Unterägeri, und alt Prorektor Gerhard Iten, Oberwil, als Gäste eingeladen.