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Die Baarerin Nalani Buob ist erneut weltbeste Juniorin

Die Baarerin gewinnt die Weltmeisterschaft im Rollstuhltennis mittels einer Machtdemonstration. In den kommenden Monaten wird sie stärker gefordert werden.
Nalani Buob, hier mit ihrem Coach, Joop Broens, hat an der WM keinen Satz abgegeben. (Bild: PD)

Nalani Buob, hier mit ihrem Coach, Joop Broens, hat an der WM keinen Satz abgegeben. (Bild: PD)

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag hat Nalani Buob in Frankreich zum zweiten Mal die Juniorinnen-Weltmeisterschaft im Rollstuhlstennis gewonnen. Hatte sie für ihren ersten Titel noch etwas Glück beansprucht gehabt, unterstrichen am diesjährigen Turnier drei Siege ohne Satzverlust in der Vorrunde sowie ein 6:3, 6:1 im Final ihre Form. Das Rollstuhltennis-Masters fand im Rahmen von «Les Petits As», dem grössten Tennisturnier für den Nachwuchs in Europa, statt.

Die Baarerin Buob überzeugte über das ganze Turnier ge- sehen mit Bestimmtheit und Variation in den Schlägen und überlegener Mobilität. Die Goldmedaille ist auch ein verdienter Lohn für ihr Trainerteam um den holländischen Coach Joop Broens, Rollstuhltrainer Boubou Keller und Cristina Palomino vom TC Baar.

Im Hinblick auf die ab Juni beginnende einjährige Phase der Qualifikation für die Paralympics 2020 in Tokio ist das ein äusserst wertvoller Motivationsschub. Allerdings: Die Punktejagd um einen Platz im olympischen 32er-Tableau, die dafür zu bestreitenden Turniere auf höchstem internationalen Niveau bei den Frauen, und die damit verbundene Belastung durch Wettkampf und Reisen werden eine bedeutend höhere Herausforderung für Nalani Buob darstellen. (bier/pd)

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