NATIONALSTRASSENNETZ: Zug will keinen Beitrag an den Betrieb zahlen

Im Kanton Zug soll das Nationalstrassennetz erweitert werden. Der Bund will, dass sich Zug auch an den Kosten für den Betrieb und Unterhalt der neuen Strecken beteiligt. Doch die Zuger Regierung winkt ab.

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Der Abschnitt zwischen Blickensdorf und Walterswil soll ins Ntionalstrassennetz aufgenommen werden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Abschnitt zwischen Blickensdorf und Walterswil soll ins Ntionalstrassennetz aufgenommen werden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Bund und Kantone beraten auf Regierungsebene seit zwei Jahren eine Anpassung des schweizerischen Nationalstrassennetzes. Im Kanton Zug ist der Autobahnabschnitt zwischen Blickensdorf und Walterswil in der Gemeinde Baar bisher nicht Teil des Nationalstrassennetzes. Das soll sich ändern und die Nationalstrasse soll auch über den Hirzel zur N3 am Zürichsee führen, heisst es in eienr Medienmitteilung der Staatskanzlei des Kantons Zug vom Mittwoch.

«Nationalstrassen sind ausschliesslich Bundessache»
Weil mit dieser und anderen Strecken auf den Bund höhere Kosten zukommen, hat er vorgeschlagen, dass die Kantone inskünftig einen wesentlichen Teil von Betrieb und Unterhalt der neuen Strecken tragen. Der Kanton Zug lehnt diesen Vorschlag entschieden ab, weil er mit der Neuen Finanz- und Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) nicht vereinbar ist. Für die Zuger Regierung ist deshalb klar: «Nationalstrassen sind ausschliesslich Bundessache und sollen es bleiben.» Entsprechend hat jetzt der Kanton Zug gegenüber dem Bundesamt für Strassen Stellung bezogen.

pd/zim