NATURSCHUTZ: Unterwegs mit dem Froschvater

Niklaus Peyer kümmert sich um die Amphibien im Kanton. Seine Arbeit hält ihn auf Trab – und lange wach.

Rahel Hug
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Niklaus Peyer besichtigt einen Weiher im Hünenberger Reusstal, wo vor allem Wasserfrösche heimisch sind. Zu späterer Stunde entdeckt er bei Hatwil eine Ringelnatter. (Bilder Stefan Kaiser)

Niklaus Peyer besichtigt einen Weiher im Hünenberger Reusstal, wo vor allem Wasserfrösche heimisch sind. Zu späterer Stunde entdeckt er bei Hatwil eine Ringelnatter. (Bilder Stefan Kaiser)

Wenn die meisten Zuger schon eine Weile beim Feierabendbier sitzen oder es sich zu Hause gemütlich gemacht haben, geht für Niklaus Peyer die Arbeit erst richtig los. Er ist einer der beiden «karch»-Regionalvertreter für den Kanton Zug. «karch» ist die Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz.

Peyers Aufgaben: Zum Rechten sehen, wie es um die Laichgewässer der Amphibien steht, beobachten, wie sich die Populationen entwickeln und entsprechende Fördermassnahmen in Zusammenarbeit mit dem Kanton initiieren, planen und umsetzen. Unabdingbar dafür sind regelmässige Augenscheine vor Ort. Eine wichtige Bedingung ist aber, dass es dunkel ist. Denn erst dann werden die Frösche und Kröten richtig aktiv. Regelmässig macht sich Niklaus Peyer in der Dämmerung auf den Weg zu den zahlreichen Weihern und Teichen im Kanton, um die Tiere zu beobachten. Wir haben ihn bei einem Augenschein begleitet.