NEBENAMTLICHE TÄTIGKEITEN: Zuger Regierungsrat: 45'000 Franken für die Staatskasse

Die Mitglieder des Zuger Regierungsrats haben im Jahr 2016 zugunsten der Staatskasse rund 45'000 Franken bekommen. Beim Geld handelt sich um Entschädigungen für nebenamtliche Tätigkeiten. Rund 39'000 Franken davon stammen von der Zuger Kantonalbank: Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel (FDP) sitzt im Bankrat.

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Das Zuger Regierungsgebäude am Postplatz. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)

Das Zuger Regierungsgebäude am Postplatz. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)

Für die wenigsten Mandate gäbe es eine Entschädigung, teilte der Zuger Regierungsrat am Freitag mit. Der allergrösste Teil der Einnahmen fliesse in die Staatskasse.

Bisher durften die Mandatsträger lediglich Sitzungsgelder bis zu 300 Franken pro Sitzung sowie Entschädigungen für besondere Funktionen wie das Präsidium oder die Mitgliedschaft in Arbeitsgruppen oder Kommissionen behalten.

Ab dem laufenden Jahr fliessen jedoch alle Sitzungsgelder und Spesenentschädigungen für öffentliche Mandate in die Staatskasse. Das hatte der Kantonsrat im vergangenen Jahr entschieden.

Die Zuger Regierung veröffentlicht jährlich eine Übersicht der nebenamtlichen Tätigkeiten der Regierungsräte. Seit 2013 werden in der Liste auch Angaben zum zeitlichen Aufwand und zur finanziellen Entschädigung der einzelnen Mandate gemacht. Die Übersicht basiert auf Selbstdeklaration.

(sda)