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Neu sollen in Zug digitale Stadtpläne den Weg zeigen

Die Tage des Analogen sind gezählt: An insgesamt acht Standorten sollen neu digitale Stadtpläne weiterhelfen. Zurzeit liegen die Baugesuche öffentlich auf. Für die Stadt entstehen durch die Erneuerung keine Kosten.
Andrea Muff

An strategisch wichtigen Stellen stehen in der Stadt Zug Stadtpläne. Auf der einen Seite ist der Plan, die andere wird für Werbung benötigt. Nun sollen sechs bestehende Plakatstellen zu digitalen Flächen umgewandelt werden. Weiter sollen zwei zusätzliche digitale Plakatstellen realisiert werden, diese sind an der Alpenstrasse im Bereich der Bushaltestellen vorgesehen. Die Baugesuche dafür liegen bis und mit 18. Juli öffentlich auf.

Das bewährte Konzept wird auch mit den modernen Stadtplänen beibehalten: auf der Vorderseite die digitale Karte und auf der Rückseite die Werbefläche mit einem Standbild oder leicht animierten Bildern. «Die digitalen Plakatstellen haben etwa die gleichen Dimensionen wie die heutigen Cityplan-Stellen. Farblich werden sie dunkelgrau, so wie die Kultursäulen oder andere analoge Plakatstellen», weiss Urs Raschle, Vorsteher Soziales, Umwelt und Sicherheit.

Keine interaktive Benutzeroberflächen

Wer sich jetzt eine grosse interaktive Benutzerfläche mit Touchscreen vorstellt, wo etwa Bilder von den verschiedenen Zuger ­Sehenswürdigkeiten erscheinen, wenn man auf das Gebäude drückt, liegt falsch: «Es ist zurzeit nicht vorgesehen, dass die Stadtpläne interaktiv zusätzliche Informationen zur Verfügung stellen oder per Touchscreen bedient werden können», erklärt der CVP-Stadtrat und ergänzt: «Diesbezüglich hat der Stadtrat Erfahrungswerte von anderen Städten studiert und sich gegen eine teure interaktive Fläche entschieden.» Aber die digitalen Stadtpläne können laufend und mit wenig Aufwand aktualisiert werden.

Apropos Kosten: Die Stadt Zug vergibt im Rahmen einer Submission die Rechte zur Aussenwerbung neu. Das heisst, Plakatfirmen, welche den Zuschlag für die einzelnen Werbefläche erhalten, bezahlen der Stadt Zug eine «adäquate Entschädigung», wie Urs Raschle erklärt. «Das Trägermaterial, wie etwa die digitale Plakatstelle, ist dabei Eigentum der Plakatfirma und wird durch sie erstellt und unterhalten. Der Stadt Zug entstehen dadurch keine Kosten.»

Ab Juli 2019 voraussichtlich in Betrieb

Als der Stadtrat sich dazu entschlossen hatte, die Rechte der Aussenwerbung auf dem öffentlichen Grund der Stadt neu auszuschreiben, habe er bei dieser Gelegenheit auch die bestehenden analogen Plakatflächen teilweise durch zeitgemässe digitale Werbeflächen zu ersetzen, erklärt Raschle. Neben den acht digitalen Stadtplänen seien momentan keine zusätzlichen Standorte auf öffentlichem Grund vorgesehen, so der Vorsteher Soziales, Umwelt und Sicherheit. «Ziel ist es, dass die Werbeträger ab Juli 2019 in Betrieb stehen.»

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