NEUÄGERI: Jetzt ist der Teuftänndlibach endlich gebändigt

Frühere Projekte scheiterten an den Grundeigentümern. Das Umdenken kam mit dem Hochwasser von 2005. Doch für die Sanierung gab es etliche Hindernisse

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Um zu verhindern, dass bei starken Regenfällen der Teftänndlibach über die Ufer tritt, wurde ein Teil des Bachverlaufs saniert. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Um zu verhindern, dass bei starken Regenfällen der Teftänndlibach über die Ufer tritt, wurde ein Teil des Bachverlaufs saniert. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Nach den Überschwemmungen des Teuftänndlibaches im August 2005 musste gehandelt werden. Das Kantonsforstamt übernahm die Federführung für das Projekt.

Jetzt fliesst der Bach zwischen eindrücklichen Naturstein- und Beton­mauern unter der Kantonsstrasse hindurch in die Lorze. Ein Geschiebe­sammler und Aufweitungen oberhalb der Strasse sind Teil des Schutzprojektes und sollen weitere Hochwasser verhindern.

Bewilligungsmarathon
Das Hochwasserschutzprojekt hat eine 20-jährige Vorgeschichte, denn bereits 1988 und 1996 lagen Projekte vor, die jedoch am Widerstand der Grundeigentümer scheiterten. «Drei verschiedene Bundesstellen waren diesmal am Projekt beteiligt, 16 unterschiedliche Behörden involviert, und es wurden total 16 Bewilligungen erteilt», sagte Projektleiter Roland Wüthrich.

Hinzu kamen die Schwierigkeiten beim Parzellenerwerb und Abriss eines Hauses, das innerhalb der Ortsbildschutzzone lag. Doch zwischen Herbst 2007 und Frühling 2008 konnten die Arbeiten planmässig ausgeführt werden, der Kostenrahmen von 800 000 Franken wurde eingehalten.

Elvira Herz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.