NEUBAU: Grundstein für das Herti-Hochhaus ist gelegt

Am westlichen Rand der Stadt Zug, direkt beim neuen Eisstadion Herti, entsteht «Uptown», mit 18 Geschossen das höchste Gebäude der Stadt. Nun wurde der Grundstein dafür gelegt.

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So soll Uptown dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

So soll Uptown dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

Auf dem 1324 m² grossen Grundstück neben dem neu entstehenden Eisstadion Herti in Zug haben Vertreter der Stadt und der Bauherrschaft den Grundstein für die Überbauung Uptown gelegt. Ab Sommer 2011 soll das 18-stöckige Hochhaus zu einem «einzigartigen» Geschäfts- und Wohnkomplex in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums werden, wie es auf der Website von «Advendis – Immobilien Vermarktung Beratung» heisst.

4700 m² Bürofläche
Zum einen wartet Uptown auf den sechs unteren Geschossen 4700 m² Geschäftsflächen für Büro, Gastronomie und Verkauf auf. Alle Mietflächen verfügen über einen so genannten Edelrohbau: Der im Grundausbau bereits erstellte Doppelboden zur Erschliessung der einzelnen Arbeitsplätze erlaubt ein flexibles Bürolayout. Die Wärmeerzeugung in den Büroräumen erfolgt nach den Richtlinien des Minergie-Standards.

70 Wohnungen und Skylounge
Zum anderen bietet das Hochhaus auf den oberen Stockwerken 70 Mietwohnungen. Der Vermarktungsstart für die 2½- bis 5½-Zimmer-Wohnungen ist auf den Frühling 2010 geplant. Im 17. Stock respektive Dachgeschoss soll eine öffentlich zugängliche Bar – eine so genannte Skylounge – entstehen. Zudem entstehen 165 Parkplätze .

Die Investitionssumme beträgt 86 Mio. Franken. Investor ist der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Green Property. Uptown wird nach den Richtlinien des Gütesiegels «Green Property» für nachhaltiges Bauen gebaut.

Komplett im Winter 2011
Für die Architektur zeichnen sich die Luzerner Architekten Scheitlin-Syfrig + Partner verantwortlich. Generalunternehmen ist die Anliker AG aus Emmenbrücke. Uptown entsteht direkt neben den neuen Eissportanlagen, welche die Stadt Zug ebenfalls durch Anliker für 61 Mio. Franken erstellen lässt. Das städtische Bauvorhaben setzt sich aus dem Eisstadion (Fertigstellung im Sommer 2010), einem überdachten Ausseneisfeld (Herbst 2011) sowie einem Stadtplatz (Winter 2011) und einem öffentlichen Parkhaus (April 2011) zusammen.

scd