Leserbrief

Neue Friedhofsgestaltung in Unterägeri mit groben Macken

Zum Friedhof in Unterägeri

Drucken
Teilen

Vor kurzer Zeit ist östlich der katholischen Pfarrkirche von Unterägeri, in der oberen Hälfte, der Boden neu gestaltet worden, in aufwendiger und teurer Weise. Da wurden schmale Granitplatten im Boden eingelassen, diese sollen offenbar zum Beschriften der Namen der Verstorbenen hochgezogen werden. Diese Platten stehen drei Zentimeter über den Gehwegplatten. Dieses bedeutet für ältere Menschen ein grober Stolperstein. Im Winter sind diese Beschrifteten – Steine mit Schnee bedeckt und im Herbst mit Laub. Müssen also die Friedhofbesucher Besen und Schaufeln benutzen, um ihre Verstorbenen zu suchen, um an der gesuchten Stelle ihre Trauer kundzutun. Es gibt genügend Platz auf dem Friedhof, um eine andere Art von Beschriftungen anzubringen. Gegen das Moderen ist nichts einzuwenden, aber es muss geeignet sein. Die erstellte Sichtbetonmauer beim Ausgang von der Pfarrkirche, 20 Meter neben den Stolpersteinplatten, ist für eine im Gotischen – Stil erbaute Pfarrkirche eine Schande, da hätte ich vom Unterägerer-Bauamt mehr Fingerspitzengefühl erwartet. Das Bauamt habe ich vor Wochen in diesen Angelegenheiten angeschrieben, leider warte ich bis heute auf eine Antwort, da musste ich wegen dieser Gründe selber recherchieren.

Hans-Rudolf Iten-Hartmann, Unterägeri