Versammlung

Neue Infrastruktur für Zuger Kirchen

Die Katholische Kirche Zug hat an ihrer Generalversammlung mehrere Geschäfte behandelt. Es stehen zahlreiche Neuerungen an.

Drucken
Teilen

(fae) Rund 55 Kirchgemeindemitglieder und Gäste folgten der Einladung zur Kirchgemeindeversammlung in die Kirche St.Johannes der Täufer in Zug, um zum einen über den Verwaltungsbericht und die Rechnung 2019 sowie zum anderen über das Budget 2021 und den Finanzplan 2022–2024 der Katholischen Kirchgemeinde Zug zu befinden. Auf diese Weise wurden an diesem Abend zwei Kirchgemeindeversammlungen unter den strengen Covid-19-Schutzmassnahmen durchgeführt und die ursprünglich für den Juni geplante Kirchgemeindeversammlung nachgeholt.

Die Kirchgemeindeversammlung nahm den Verwaltungsbericht 2019 zur Kenntnis und genehmigte die Rechnung 2019 mit einem Ertragsüberschuss von 1'167'967 Franken einstimmig. Auch stimmte die Kirchgemeindeversammlung der Gewinnverwendung zu: Vom Überschuss werden 300'000 Franken für Spenden an Organisationen und für Projekte verwendet, die von der aktuell herrschenden Krise, ausgelöst durch das Coronavirus, betroffen sind. Die restlichen 867'967 Franken sowie die Neubewertungsreserve aus dem Finanzvermögen werden auf die neue Rechnung vorgetragen und dem freien Eigenkapital verrechnet.

Die vorgelegte Kreditabrechnung für die Erschliessung des Pfarreiarchivs St.Johannes der Täufer wurde ebenfalls einstimmig genehmigt. Schliesslich genehmigte die Kirchgemeindeversammlung den vorgelegten Nutzniessungsvertrag mit der Stiftung Kirchengüter Katholische Kirchgemeinde Stadt Zug einstimmig. Dieser kann nun unterzeichnet und beurkundet werden.

Diverse Kredite genehmigt

Budgetiert fürs Jahr 2021 wurde ein positives Ergebnis von 55'624 Franken. Die Kirchgemeindeversammlung genehmigte einstimmig zu Lasten des Budgets 2021 einen Kredit von 60’933 Franken für die Eröffnung des Seelsorgecafés d’Bauhütte.

Darüber hinaus genehmigten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die gestellten Anträge für die Bewilligung von Krediten für den Ersatz der bestehenden Beleuchtung in den Kirchen St.Michael, St.Oswald, Gut Hirt und Bruder Klaus (355'000 Franken), für den Ersatz der bestehenden Heizung durch Fernwärme im Pfarreizentrum und Pfarrhaus St.Michael (350'000 Franken), für den Ersatz der bestehenden Audio-/Videoanlagen in den Pfarreizentren St.Michael und Bruder Klaus (80'000 Franken) sowie in den Kirchen St.Michael und St.Oswald (144'000 Franken). Schliesslich wurde ein weiterer Kredit genehmigt für den Ersatz der bestehenden ICT-Infrastruktur (110'000 Franken).