Neue Kraftwerke - doppelte Stromproduktion

Die vollständig erneuerten Kraftwerke Untermühle, Hagendorn und Frauental haben die Stromproduktion wieder aufgenommen. Nun liefern sie doppelt soviel Strom.

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Das Kraftwerk Hagendorn mit einer Borstenfischtreppe. (Bild: pd)

Das Kraftwerk Hagendorn mit einer Borstenfischtreppe. (Bild: pd)

Nach fast einem Jahr sind die vollständig erneuerten Kraftwerke Untermühle, Hagendorf und Frauental wieder ans Netz angeschlossen worden. Dank der Erneuerung können die drei Kraftwerke doppelt soviel Strom produzieren, wie die Wasserwerke Zug mitteilen. Die Produktionssteigerung möglich gemacht haben neue Turbinen in den Kraftwerken Untermühle und Hagendorn sowie eine Komplettrevision der Turbine im Kraftwerk Frauental.

Denkmalpflege und Umweltschutz berücksichtigt


Bei der Sanierung sind die Auflagen der Denkmalpflege, des Ortsbildschutzes, des Hochwasserschutzes und der Waldpflege berücksichtigt worden. Wertvolle Gebäude, Maschinen und Apparate wurden restauriert und werden der Bevölkerung im Kraftwerk Untermühle erhalten bleiben. Durch den Einbau von modernen Borstenfischtreppen konnte die Fischdurchgängigkeit in der unteren Lorze verbessert werden. Fischunterstände und Ruhenischen werten den Flussteil ökologisch auf.

Lange Tradition der Wassernutzung fortgesetzt

Die Wasserwerke Zug haben im Jahre 2002 die beiden Kraftwerke Untermühle (Baujahr 1903) und Hagendorn (Baujahr 1917) und die Wassernutzungsrechte der Papierfabrik Cham erworben. Das Kraftwerk Frauental (Baujahr 1905) wurde 2007 vom Kloster Frauental abgekauft. Die Kosten für die Sanierung betragen insgesamt zirka 20 Millionen Franken. Damit wird eine lange Tradition der Wasserkraftnutzung an der Lorze fortgeführt.

pd/ks