Neue Parkanlage scheitert an der Urne knapp

Das Seeufer in Oberägeri wird nicht verändert: Die Stimmbürger haben an der Urne den Kredit über 11,65 Millionen Franken abgelehnt.

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Das Seeufer in Oberägeri hätte saniert werden sollen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das Seeufer in Oberägeri hätte saniert werden sollen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Stimmbürger von Oberägeri lehnten ein neues Seeufer mit 53,2 Prozent ab (871 Ja, 989 Nein). Die Parkanlage (inkl. Ufermauer, Brücken und neuer Steg) hätte für 11,65 Millionen Franken saniert werden sollen.

In einer ersten Stellungsnahme bedauert der Gemeinderat diesen Entscheid «ausserordentlich». Er habe in den vergangenen Jahren viel Energie und Herzblut in dieses Projekt gesteckt. Selbstverständlich akzeptiere er den Entscheid und blicke gleichzeitig nach vorne.

Der Gemeinderat werde nun die neue Ausgangslage analysieren und studieren. Er muss nun auch eine neue Strategie erarbeiten. Eine weitere Analyse wird er für das Bäderprojekt vornehmen müssen, gemeinsam mit dem Partner, der Gemeinde Unterägeri. Bekanntlich stehen die beiden Projekte in engem Zusammenhang.

rem