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Neue Sicherheitsregeln eingeführt

Das Thema Sicherheit an Fasnachtsumzügen beschäftigt. Das Komitee des Letzibuzäli-Umzugs, welcher alljährlich im Hertiquartier stattfindet, führte dieses Jahr neue Sicherheitsvorkehrungen ein.

Bisher begleitete ein Umzugsordner je drei bis vier Umzugsnummern. Einerseits waren sie dafür zuständig, dass jede Umzugsnummer zur vorgängigen aufschliesst, andererseits sorgten sie zu einem gewissen Grad auch für Sicherheit. Anhand neuer Massnahmen wird der Sicherheitsgrad nun durch zusätzliches Personal erhöht. Seit diesem Jahr muss jeder Verein, welcher mit einem Fasnachtswagen am Umzug teilnimmt, seinerseits zwei Begleiter pro Wagenachse stellen, welche in Warnwesten neben den Wagen herlaufen. Somit wird zusätzlich auf die Gefahrensituationen aufmerksam gemacht und diese minimiert. Anders als Guggenmusigen stellen Fasnachtswagen durch ihre Grösse und Mobilität eine Gefahr dar, besonders für die Kleinsten.

Nicht nur neben, auch auf den Umzugswagen wird vor dem Umzugsstart auf mögliche Gefahren hingewiesen. So werden Vereine, welche Süssigkeiten oder Orangen in der Menge verteilen, darauf hingewiesen, die Leckereien weit genug entfernt von der Wagenumgebung in das Publikum zu werfen. Die riskante Situation, dass Kinder zu den am Boden liegenden Süssigkeiten stürmen, um diese zu sammeln, will man dringend vermeiden und somit die Kinder vor den Rädern bewahren. Diese bedrohliche Situation erfolgt innerhalb von drei bis vier Sekunden – ein zu kleines Zeitfenster für eine rechtzeitige Reaktion seitens der Eltern und der Fahrer.

Alex Odermatt, im Zunftrat der Lebuz und zuständig für Presseangelegenheiten, sagt, dass durch Vorschriften und Zulassungsbedingungen des Strassenverkehrsamts die Gefahr, welche von Fasnachtswagen ausgeht, möglichst klein gehalten werde. Jeder Fasnachtswagen müsse den Bedingungen entsprechen, welche gestellt werden. Trotzdem könne man keine totale Sicherheit schaffen, da man auch auf die Selbstverantwortung der Kinder und deren Eltern zählt.

Die für die Kinder gefährlichen Wagen aber stellen nicht das einzige Risiko dar. Auch von unter Alkoholeinfluss stehenden Personen geht eine gewisse Gefahr aus. «Wir dürfen aber mit Stolz sagen, dass der Letzibuzäli-Umzug bisher von massiven Zwischenfällen verschont geblieben ist», so Odermatt.

Das Konzept der zusätzlichen Wagenbegleiter wurde bereits in den vergangenen Jahren am Baarer Fasnachtsumzug umgesetzt. Wie Alex Odermatt bestätigt, habe man das Konzept von der Baarer Fasnachtsgesellschaft übernommen.

Die Zuger Polizei trifft keine besonderen Sicherheitsmassnahmen während der Fasnachtstage, ist aber mit zivilen und uniformierten Einsatzkräften präsent und passt die Sicherheitsvorkehrungen notwendigenfalls an. Wie Mediensprecher Frank Kleiner mitteilt, sei «die Fasnachtszeit in den letzten Jahren in der Stadt Zug friedlich und ohne grössere Probleme verlaufen».

Sabrina Tanner

praktikant@zugerzeitung.ch

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