Neue Tempo-30-Zone in Baar

Während der Herbstferien werden in der Tempo-30-Zone «Baar-Nord» die letzten Signalisations- und Markierungsarbeiten durchgeführt. Diese Provisorien können danach bei Bedarf korrigiert werdên.

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Eine verkehrsberuhigende Massnahme in der bestehenden 30-er-Zone in Baar. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Eine verkehrsberuhigende Massnahme in der bestehenden 30-er-Zone in Baar. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Wie die Einwohnergemeinde Baar in einer Mitteilung weiter schreibt, verlangt die Verordnung über die Tempo-30-Zonen und Begegnungszonen eine Überprüfung der realisierten Massnahmen. Diese seien in einem Bericht festzuhalten und spätestens nach einem halben Jahr der Sicherheitsdirektion des Kantons Zug vorzulegen.

Daher seien alle Beruhigungselemente nur provisorisch erstellt. Das lasse die Möglichkeit offen, bauliche Veränderungen und Optimierungen während dieser ersten Phase vorzunehmen. Bereits jetzt wurden einige Änderungen ausgeführt, um dadurch nicht unnötige Verkehrsprobleme zu provozieren, so die Gemeinde.

Der Gemeinderat könne erfreut feststellen, dass die Tempo-30-Zone grossmehrheitlich akzeptiert werde. Es gebe vereinzelte Stimmen, welche etwa die Platzierung von Beruhigungselementen nicht optimal finden.

Auch hätten offenbar Presseberichte dazu beigetragen, dass Vormarkierungen bereits als definitive Markierungen angesehen und daraus gefährliche Situationen abgeleitet würden. Die Abteilung Sicherheit / Werkdienst prüfe im Rahmen der Nachuntersuchung all diese Stellen und korrigiere die Massnahmen dort, wo sie sinnvoll und gesetzeskonform sind, schreibt die Einwohnergemeinde.

pd / kst