Neue Verordnung zum Energiegesetz

Der Energiebedarf bei Gebäuden wird im Kanton Zug reduziert. Der Regierungsrat hat die kantonale Verordnung zum Energiegesetzes entsprechend geändert. Sie tritt am 1. Januar 2009 in Kraft, wie die Baudirektion am Donnerstag mitteilte.

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Massgebend für Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden sind nach wie vor die SIA-Normen; als zentrale Regel gilt jedoch die SIA-Norm 380/1 "Thermische Energie im Hochbau" mit Ausgabedatum 2009. Diese Norm gewährt eine Übergangsfrist von einem Jahr. Diese Frist gilt auch für die kantonale Verordnung.

Ab Januar darf der zulässige Wärmebedarf zu höchstens 80 Prozent durch nicht erneuerbare Energie gedeckt werden. Die restlichen 20 Prozent sind mit erneuerbarer Energie oder mit besserer Wärmedämmung zu erzielen. Neue Elektroboiler sind nur zugelassen, wenn sie während der Heizperiode von anderen Energiequellen unterstützt werden.

Neue Heizkessel müssen die Kondensationswärme ausnützen können. Somit werden Heizkessel der neueren Bauart verlangt, wie es in der Mitteilung heisst. Elektrische Gebäudeheizungen sind nur noch zulässig, wenn es um Notheizungen für Ausnahmefälle geht.

sda