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Neue Wassertanks für das Berggasthaus Wildspitz

Um dem Wassermangel vorzubeugen, sind auf dem Wildspitz neue Tanks installiert worden.
Charly Keiser
Bauchef Peter Penzenstadler, Wirt Martin Keiser und Stiftungsrat Andreas Kleeb (von links) vor den neuen Wassertanks. (Bild: Charly Keiser)

Bauchef Peter Penzenstadler, Wirt Martin Keiser und Stiftungsrat Andreas Kleeb (von links) vor den neuen Wassertanks. (Bild: Charly Keiser)

Trotz des ausserordentlich heissen und niederschlagsarmen Sommers und Herbsts 2018 gingen die Wasservorräte im Kanton Zug nur an wenigen Orten komplett zur Neige. So aber auf dem Wildspitz, wo mehrmals ein Tanklastfahrzeug mit Frischwasser den Tank des Berggasthauses auffüllen musste.

Die Wildspitzstiftung hat darum entsprechend reagiert. In den letzten Wochen liess sie im Erdgeschoss fünf Tanks à 2000 Liter installieren, womit neu total 30000 Liter Trinkwasser gespeichert werden können. Gespiesen werden die Tanks durch die eigene Quelle, die rund 200 Meter auf Zuger Seite in Richtung Oberalpli gefasst wird und die wegen ihrer hohen Lage recht schnell austrocknet. Umso wichtiger ist darum, dass möglichst viel Wasser in den Tanks zurückgehalten wird. «Durch die längeren Trockenperioden sowie den höheren Wasserbedarf – durch die erfreuliche Gästeschar – wurde in den letzten Sommern wie auch teilweise in den Wintermonaten das Wasser knapp», sagt Peter Penzenstadler, Bauchef der Stiftung. Es hätten aufwendige Wassertransporte organisiert werden müssen, die so im Budget nicht vorgesehen gewesen seien. «Durch die um 10000 Liter erhöhte Wasserreserve erhofft sich die Stiftung nun, dass die Transporte künftig vermieden oder zumindest reduziert werden können», ergänzt Penzenstadler.

Anfang 2018 habe das Sturmtief Burglind zudem erhebliche Schäden an der Dachkonstruktion angerichtet, die im Sommer 2018 wieder in Stand gestellt worden sei, ergänzt Andreas Kleeb, Stiftungsrat und Verantwortlicher für die Restauration. «Die Versicherung deckte nur einen Teil der notwendigen Massnahmen.» Ausserdem seien die Sanierung des Terrassenbodens, eine Terrassen-Beschattung sowie ein Cheminée zur Unterstützung der Heizung in Prüfung. «Mit den bereits ausgeführten Arbeiten und den geplanten Aktivitäten wird mit einem ausserordentlichen Finanzbedarf von rund 250000 Franken gerechnet», sagt Kleeb. Die Stiftung Wildspitz plane darum in Kürze die Lancierung eines Fundraisings zur Deckung des zusätzlichen Finanzbedarfs.

Sturmböe zerzauste 
auch den Engel

Bereits am Sonntag musste der grosse Engel aus Holz repariert werden, der die Biker und Wanderer vor dem Gasthaus empfängt. Jeweils Anfang Juni zügelt der «grösste Engel der Zentralschweiz» vom Mittenägeri auf den Wildspitz. Der reformierte Pfarrer Ägeris, Jürg Rother, gönnt dem Wächter seiner Kirche jährlich eine Alpsaison.

Der Künstler Andreas Hofer musste den Engelsflügel fixieren. (Bild: Charly Keiser)

Der Künstler Andreas Hofer musste den Engelsflügel fixieren. (Bild: Charly Keiser)

Der Sturm vom letzten Samstag hat dem Engel zugesetzt. Eine Böe riss den Engelsflügel fast, und seine untere Verankerung ganz weg. Schliesslich traf Künstler Andreas Hofer zusammen mit einem Helfer am Sonntagabend auf dem Wildspitz ein. Die beiden fixierten den Engelsflügel, der künftig gegen Sturmwinde gefeit sein soll.

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