Neue Weinbar in Muri bietet Eleganz im Glas und daneben

In Muri füllt die neue Weinlounge und Plauderbar «Veritas» eine Lücke im Gastronomiebereich.

Eddy Schambron
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Margot Weber und Guilio Rossini verwöhnen die Gäste der Weinlounge Veritas mit Köstlichkeiten im Glas und auf dem Teller.

Margot Weber und Guilio Rossini verwöhnen die Gäste der Weinlounge Veritas mit Köstlichkeiten im Glas und auf dem Teller.

Bild: Eddy Schambron

«Wer die Wahrheit finden will, darf die Suche nicht gleich nach dem ersten Glas aufgeben.» Das sagt Werner Mitsch, Wortmischer, das steht auf einer der Postkarten, die es in der neuen Weinlounge und Plauderbar «Veritas» in Muri gibt. Bei der Wahrheitssuche helfen Margot Weber und Giulio Rossini als Gastgeber sowie Marlies Laubacher als Inhaberin mit einem breiten Angebot. Das neue Lokal zwischen Raiffeisenbank und Post will eine Lücke im Gastronomieangebot des Klosterdorfes Muri füllen.

Schlichte Eleganz mit dezentem Industriechic im Innern und ein übersichtlicher Garten laden zum Verweilen ein. 40 Weine stehen im Angebot, «alle selbstverständlich richtig temperiert», wie die Betreiber unterstreichen. Alle mussten eine Vorauswahl durchlaufen. «So können wir auch beim günstigeren Wein die hohe Qualität garantieren», sagt Laubacher, die als Inhaberin der Weinlounge allerdings nur im Hintergrund wirkt. Dienstag bis Freitag, 16 bis 23 Uhr, Samstag, 10 bis 23 Uhr, sorgt Margot Weber dafür, dass sich die Gäste wohlfühlen. Ausgewählte Antipasti zu einem guten Glas Wein oder ein leckeres Panini, Risotto, traditionelle Tramezzini oder doch lieber ein richtiges Menu? Giuliano Rossini steht in der Küche und bringt ausgesuchten Spezialitäten auf den Tisch.

Grosszügige Möblierung hilft zu Zeiten von Corona

Sonntag und Montag sind Ruhetage. Viele haben mitgeholfen, das neue Angebot zu realisieren– etwa die Raiffeisenbank als Vermieterin der Lokalität, die Langenegger Architekten AG aus Muri, die Werbeagentur Küttel Laubacher in Wohlen oder Texter Christoph Zurfluh, Die Magaziner, Muri. «Wir sind sehr gut gestartet», freut sich Marlies Laubacher. «Das Interesse aus der Bevölkerung ist sehr gross.» Nicht einmal Corona macht dem Team einen Strich durch die Rechnung. «Wir verfügen zwar über etwas weniger Plätze pro Tisch, aber die grosszügige Möblierung wollen wir auch später beibehalten.» Selbstverständlich werden alle Schutzmassnahmen konsequent umgesetzt, sogar mit gepflegter Originalität.