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NEUES GESETZ: Villiger will Hunde an die Leine nehmen

Der Sicherheitsdirektor schlägt vor, in Zug eine weit gehende Leinenpflicht einzuführen. Ein bekannter Hundehalter kämpft dagegen.
Charly Keiser
Noch muss dieser Hundehalter sein Tier nicht an die Leine nehmen. (Bild Werner Schelbert)

Noch muss dieser Hundehalter sein Tier nicht an die Leine nehmen. (Bild Werner Schelbert)

Mit frei herumlaufenden Hunden könnte im Kanton Zug bald Schluss sein. Denn der Regierungsrat plant ein Hundegesetz, das de facto einen Leinenzwang einführt. Hunde wären demnach im Wald, in Waldnähe, aber auch entlang von Wiesen und Äckern an die Leine zu nehmen. Noch bis Ende März läuft die Vernehmlassung für das entsprechende Gesetz. Es bestehe Bedarf für eine einheitliche Regelung auf kantonaler Ebene – eine solche werde von sämtlichen Zuger Gemeinden gefordert, sagt Regierungsrat Beat Villiger. Er verweist auch auf die Resultate einer Befragung zur Hundeproblematik. Sie zeigt klar auf, dass die Leute Hundehalter gebüsst sehen wollen, die den Kot ihrer Vierbeiner liegen lassen. (Dieses Ansinnen liesse sich allerdings auch im Litteringgesetz lösen.) Ausserdem will das Volk gemäss der Umfrage vor Kampfhunden geschützt sein.

Ganz anders sieht das allerdings Ulrich Bollmann, einer der einflussreichen Strippenzieher der Zuger FDP und selber Hundebesitzer. Völlig überflüssig seien die geplanten Gesetzesparagrafen, meinte er in einem Leserbrief. Umso mehr, als es die Behörden lediglich zur eigenen Absicherung schaffen wollten wollten, sowieso. Bollmann zielt dabei auf den Text des regierungsrätlichen Antrags in dem zu lesen steht: «Ein zentraler Aspekt eines Hundegesetzes liegt in der Prävention künftiger Vorfälle. Würde es in Zukunft zu ernsthaften Zwischenfällen kommen, würde eine fehlende Hundegesetzgebung scharfe Kritik nach sich ziehen.»

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