Neues Heim soll Entlastung bringen

Baar und Zug fehlt es an Pflegebetten. Nun planen die beiden Gemeinden einen Ergänzungsbau. Noch fehlt das Ja der Stimmbürger.

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Vorbereitungen zum Baden: Eine Plfegefachfrau in einem Zuger Pflegeheim. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Vorbereitungen zum Baden: Eine Plfegefachfrau in einem Zuger Pflegeheim. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

210 Pflegebetten müsste die Gemeinde Baar in drei Jahren anbieten können. Das prognostiziert die Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan). Weil die Zahl pflegebedürftiger Menschen stark ansteigt, sieht sich die Gemeinde bald mit einem Mangel an Pflegebetten konfrontiert. Für das Jahr 2020 prognostiziert das Obsan bereits einen Bedarf von 267 Plätzen.

Seit ein paar Jahren planen deshalb die Gemeinde Baar, die Stadt Zug und die Stiftung Pflegezentrum Baar den Bau eines neuen Pflegezentrums.

Um das Pflegezentrum II realisieren zu können, ist aber noch der Segen des Stimmvolks nötig. In Zug und Baar werden die Stimmbürger am 11. März zu den Urnen gerufen. Die Zuger stimmen über einen Investitionsbeitrag von 19,3 Millionen Franken ab, die Baarer über einen Betrag von 15,9 Millionen. Die Stiftung wird ihrerseits 13,8 Millionen Franken einbringen. Zudem stellt sie das Land gratis zur Verfügung.

Silvan Meier

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.</em>