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Neues Hochhaus auf dem Papieri-Areal in Cham

Die erste Bauetappe auf dem Gebiet der alten Papierfabrik in Cham dürfte bald in Angriff genommen werden. Die Cham Group, welcher das Areal gehört, verzeichnet 2018 mehr Mieteinnahmen.
Vanessa Varisco
12 Stockwerke hoch soll das künftige Hochhaus sein. Aktuell liegt das Baugesuch auf. (Bild: Visualisierung: PD)

12 Stockwerke hoch soll das künftige Hochhaus sein. Aktuell liegt das Baugesuch auf. (Bild: Visualisierung: PD)

Ein grosses Projekt schreitet voran: Auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik, dem Papieri-Areal, soll es mit den Neubauten und Umnutzungen vorangehen. Die erste Bauetappe umfasst das südlichste Hochhaus sowie die Umnutzung des Kesselhauses und die der Hallen der Papiermaschinen 1 bis 4 sowie den gegenüberliegenden Neubau.

Insgesamt sollen in dieser Etappe 240 Eigentums- und Mietwohnungen sowie preisgünstige Wohneinheiten entstehen. Weiter sind rund 9000 Quadratmeter Gewerbefläche geplant. «Die Mischung aus Wohnungen und Gewerbe soll das Quartier beleben», führt Andreas Friederich, CEO der Cham Group, aus.

Baugesuch liegt öffentlich auf

Für das erste Bauprojekt – der Neubau eines Hochhauses – liegt aktuell das Baugesuch öffentlich auf. Die Cham Group hat im vergangenen Jahr Architekturstudienauftragsverfahren durchgeführt und ist nun überzeugt, eine attraktive Lösung gefunden zu haben. «Das zwölfgeschossige Hochhaus bildet den markantesten Neubau der ersten Bauetappe», so Friederich. Die Sockel­etage wird für den Gebäudeeingang der Eigentumswohnungen sowie gewerblich genutzt, ab dem ersten Stock sind Eigentumswohnungen geplant. Besonders am neuen Gebäude sind die versetzten Geschossplatten: «Was überhohe Räume ermöglicht», erklärt der CEO. 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen sind in diesem Gebäude angedacht. Kein Neubau, aber eine Umnutzung ist im Kesselhaus geplant, welches hervorsticht durch seine auffälligen Zwillingskamine. Die Kessel wurden demontiert, jetzt steht das Gebäude leer. Wirft man einen Blick in die zwei grossen Hallen jenes Gebäudes, wird klar, dass die Umnutzung wegen der überhohen Räume Kreativität erfordert. «Denkbar sind Gastronutzungen mit ergänzender Markthalle auf Erdgeschossniveau», führt Friederich aus. «In den oberen Geschossen sind gewerbliche Nutzungen vorstellbar oder auch Sport- sowie Wellnessangebote.» Ausserdem steht die Idee einer Hotelnutzung im Raum. In den bestehenden Papiermaschinenhallen 1 bis 4 sind in den oberen Stockwerken 52 Eigentumswohnungen geplant. Schliesslich werden auch noch Mietwohnungen im nebenan liegenden Neubau entstehen.

«Die erste Bauetappe dürfte im Jahr 2022 fertiggestellt werden», weiss Friederich. Insgesamt wird über die nächsten 10 bis 15 Jahre auf dem rund elf Hektaren umfassenden Areal ein Quartier mit je rund 1000 Wohnungen und Arbeitsplätzen entwickelt. Die erste Etappe umfasst rund 20 Prozent des gesamten Projekts. «Es ist uns ein Anliegen, einen Teil der baulichen Zeitzeugnisse, welche für Cham zeichnend waren, zu erhalten und umzunutzen», betont Andreas Friederich. Denn verschiedene Gebäude stehen unter Denkmalschutz, was in der Planung berücksichtigt werden müsse.

Erneuerbare Energien werden gefördert

Das Papieri-Areal wird über eine weitgehend autarke und auf erneuerbarer Energie beruhende Energieversorgung verfügen. Das eigene Flusskraftwerk, das während dieser ersten Bauetappen saniert wird, sowie Fotovoltaikanlagen auf den Dächern der Gebäude sorgen für die Stromerzeugung. Die Wärme- und Kälteversorgung erfolgt durch Erdsonden im Untergrund und die Nutzung des Flusswassers aus der Lorze. Die ebenfalls im Rahmen dieser ersten Bauphase zu erstellende Energiezentrale gewährleistet mittels Wärmepumpen auf nachhaltige Weise das Heizen und Kühlen aller Gebäude.

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