NEUHEIM / CHAM: Schwarzarbeiter bestraft und ausgeschafft

Zwei Schwarzarbeiter sind von den Zuger Strafverfolgungsbehörden festgenommen und bestraft worden. Beide mussten die Schweiz verlassen. Es wurde eine Einreisesperre verhängt.

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Ein Kontrolleur prüft auf einer Baustelle die Arbeitsbewilligung eines Arbeiters. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Ein Kontrolleur prüft auf einer Baustelle die Arbeitsbewilligung eines Arbeiters. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Einsatzkräfte der Zuger Polizei führten am Dienstagmorgen eine Kontrolle auf einer Baustelle in Neuheim durch. Während der Überprüfung versuchte ein 22-jähriger Kosovare zu fliehen. Nach wenigen Metern konnte er jedoch von der Polizei gestoppt werden.. Es zeigte sich, dass sich der Mann illegal in der Schweiz aufhält und über keine Arbeitsbewilligung verfügt, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Freitag mitteilten.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug bestrafte den Eisenleger rechtskräftig mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 40 Tagen. Das Amt für Migration ordnete die Ausschaffung aus der Schweiz und eine Einreisesperre an.

23-jähriger Transportgehilfe mit gefälschten Ausweisen

Bereits am Montagnachmittag hatte die Zuger Polizei einen Schwarzarbeiter festgenommen. Bei einer Fahrzeugkontrolle in Cham identifizierte sich ein 23-jährige Beifahrer eines Lieferwagens mit einer Identitätskarte und einem Führerausweis aus Bulgarien. Abklärungen ergaben, dass die Dokumente gefälscht waren. Der Mann gab zu, dass er aus dem Kosovo kommt und ohne Bewilligung als Transportgehilfe gearbeitet hatte.

Der Mann wurde mit einer bedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen und einer zu bezahlenden Busse bestraft. Das Amt für Migration schaffte den Mann am Donnerstag in sein Heimatland aus. Er wurde mit einem dreijährigen Einreiseverbot belegt.

pd/pz