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NEUHEIM: Die Chilbi auf der Wiesn

Gleichzeitig und am gleichen Ort mit der traditionellen Chilbi fand das Oktoberfest statt. Es zeigte sich, dass sich diese Angebote ganz wunderbar ergänzen.
Daniela Sattler
Petra Helfenstein geniesst die Chilbi mit ihren zwei Buben Jaro und Eero. (Bild: Werner Schelbert (Neuheim, 23. September 2017))

Petra Helfenstein geniesst die Chilbi mit ihren zwei Buben Jaro und Eero. (Bild: Werner Schelbert (Neuheim, 23. September 2017))

Daniela Sattler

redaktion@zugerzeitung.ch

Das halbe Dorf trifft sich um das Festzelt und die Bahnen der Neuheimer Chilbi – ob die Attraktionen nun spektakulär sind oder nicht. Die Kleinsten bestaunen am Samstagnachmittag mit grossen Augen die verschiedenen Gefährte, die sich im Kreis drehen. Sie werden in ein rotes Fahrzeug gesetzt oder auf den schönen Elefanten. Die grösseren Kinder leisten sich mit dem verdienten Chilbigeld die eine oder andere Fahrt auf dem Autoscooter. Auch die «Tutschiautos» sind Tradition und gehören schon lange zur Neuheimer Chilbi.

Einige Schausteller halten Neuheim schon lange die Treue. So organisiert die Familie Hunziker Schürmann den Lunapark mit ihren Fahrgeschäften bereits seit vielen Jahren. Beeindruckend, vor allem weil für kleine Gemeinden die Chilbi meist ein ständiges Verhandeln mit den Schaustellern ist. Häufig bezahlen sie diesen gar den Strom, damit sie überhaupt kommen. So auch in Neuheim. «Das ist sehr grosszügig», meint Beat Kessler aus Affoltern am Albis. Auch er verwöhnt die Besucher bereits seit langer Zeit – mit bunter Zuckerwatte. Denn was wäre eine Chilbi ohne die süsse Spezialität?

Das neue Konzept erweist sich als erfolgreich

«Es ist ein Erlebnis», meint die achtjährige Ramona strahlend. «Ich freue mich schon jetzt wieder auf nächstes Jahr.» Die Chilbi wartet den kleinen Besuchern mit verschiedenen Attraktionen auf. So sorgen nicht nur die herzigen Ponys und der Streichelzoo für strahlende Kinderaugen. Ramonas Mutter, Iris Bättig, bestätigt, was an diesem Nachmittag mehrfach zu hören ist: «Die Chilbi ist ein Anlass vom Dorf fürs Dorf.» Und daher auch ein wichtiger Bestandteil des gemeindlichen Zusammenlebens.

Während die Schausteller im Hintergrund etwa zu einem einmaligen Erlebnis auf dem «Crazy Charpet» animieren, sitzt Chilbi-Chef Jürgen Habichler auf einer Bank vor dem rund 200 Besucher fassenden Festzelt auf dem Chilbi-Gelände. «Es ist sehr schön, dass so viele Menschen den Weg hierher gefunden haben», sagt er. Das neue Konzept der Neuheimer Kulturkommission, die Chilbi mit einem Oktoberfest zu verbinden, scheint bei der Bevölkerung gut anzukommen. «Für unser kleines Dorf ist das super», meint Karin Wesenauer (40).

Die Chilbi wurde bereits am Freitagabend eröffnet und am Barwagen der Guggenmusik Las Moränos und im vom Chamer «Steirereck»-Wirt geführten Festzelt herrschte laut Habichler am Eröffnungstag – und auch am Samstagsabend – ausgezeichnete Stimmung. Vlado Ganic (32), der mit seiner Oberstufenklasse am Samstag in der Lindenhalle den traditionellen Flohmarkt führt, sagt wohl treffend: «Die Neuheimer Chilbi ist ein einmaliger familiärer Anlass für Jung und Alt. Keiner kommt zu kurz.»

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