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NEUHEIM: Dröhnende Motoren und wilde Kerle

Mit Vollgas durch den Schlamm in die Kurve: Beim Einachserrennen kamen die Zuschauer und Fahrer gleichermassen auf ihre Kosten.
In Neuheim sorgte am Samstag das traditionelle Einachserrennen für viel Spass. (Bild Maria Schmid)

In Neuheim sorgte am Samstag das traditionelle Einachserrennen für viel Spass. (Bild Maria Schmid)

Vanessa Varisco

«Die grösste Schwierigkeit beim Einachsenrennen liegt darin, den Mut für das hohe Tempo zu haben», berichtet Pedro Styger, einer der über 100 Teilnehmer. Ein Blick auf die Strecke zeigt auch warum: Viele enge Kurven und starkes Gefälle machen sie zu einer Herausforderung für Fahrer und Maschine. Jedoch gehen alle Teilnehmer mit vollem Körpereinsatz und Motivation in den Wettkampf, präsentieren spektakuläre Drifts, an welchen sich auch Elias Waltenspül erfreut. «Durch die vielen neuen Kategorien, welche sich in diesem Rennen entwickelt haben, werden die Maschinen stets schneller. Somit verändert sich auch der Fahrstil, und das gefällt mir», erklärt der Organisator und grinst dabei verschmitzt.

Junges Publikum vor Ort

Tatsächlich ist das Einachserrennen in Neuheim zur Tradition geworden und konnte dadurch eine Entwicklung hinter sich bringen: So sind dieses Jahr sogar Innovationen wie Elektromotoren anzutreffen. Während früher herkömmliche Einachser dominiert haben, sind es heute vorzugsweise sportliche Modelle, die teilweise bis zu 180 PS starke Motoren unter der Haube haben.

Das lockt vermehrt jüngeres Publikum an, wie die drei Mädchen, Anouk (11), Verena (11) und Nathalie (12). «Wir sind zum ersten Mal hier, und wir finden es super», sagen die Neuheimerinnen mit Begeisterung. «Gäbe es das noch einmal, wären wir bestimmt wieder dabei.»

Volkstümlichkeit geschätzt

Der Enthusiasmus für diese Veranstaltung zieht sich quer durchs Publikum, gleichgültig, ob Jung oder Alt, jeder trägt ein Strahlen auf dem Gesicht, wenn der Blick auf die Rennstrecke fällt. Viele erfreuen sich an der Volkstümlichkeit und an der angenehmen Gesellschaft. Grosses Lob gibt es allerdings auch für die Kreativität der Teilnehmer und den Aufwand, welchen die Veranstalter auf sich nehmen.

«Die Fantasie der Eigenbauer kennt praktisch keine Grenzen, und die Organisation bietet einen angemessenen Rahmen dafür», meint Martin Müller aus Neuheim, was deutlich werde, wenn man beobachte, wie gut strukturiert beispielsweise das Helferteam auf dem Platz sei. Sollte es trotz fahrtechnischem Können zu einem Sturz kommen oder zerbricht ein Einachser während des Rennens, sind sofort alle zur Stelle und räumen die Strecke frei, sodass dem Rennspass nichts im Wege steht.

Staub und Schlamm

Das diesjährige Einachsertreffen kann als voller Erfolg verbucht werden, denn selbst wenn die Witterung trüb war, die Stimmung war dank vielen sportlichen Highlights und viel musikalischer Unterhaltung von AC/DC auf einem Höhepunkt.

Am Ende lächelt jeder Fahrer auch wegen der Staub- und Schlammschicht auf den Wangen über ein gelungenes Rennen.

Hinweis

Die Rangliste des Einachserrennens findet man unter: www.club-edelwiis.ch

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