NEUHEIM: Ein Stein des Anstosses

Nach dem Hochwasser im Mai wurden bauliche Sofortmassnahmen gemacht – nicht vom Kanton, sondern von privater Seite.

Luc Müller
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Hanspeter Sidler sitzt auf dem Stein, den der Kanton bezahlt hat. Den Rest hat er selber finanziert, um Schäden wie nach dem Mai-Hochwasser (kleines Bild) zu verhindern. (Bild Stefan Kaiser/PD)

Hanspeter Sidler sitzt auf dem Stein, den der Kanton bezahlt hat. Den Rest hat er selber finanziert, um Schäden wie nach dem Mai-Hochwasser (kleines Bild) zu verhindern. (Bild Stefan Kaiser/PD)

Hanspeter Sidler will eines klarstellen: «Alle baulichen Massnahmen am Mühlebach habe ich selber bezahlt. Sonst denken die Leute noch, ich hätte vom Hochwasser profitiert», betont der Besitzer und Wirt des Restaurants Hinterburgmühle in Neuheim. Der Kanton habe nur einen Quaderstein bezahlt und nicht das Mäuerchen, das jetzt quer zum Bachbett steht. Der Kanton hatte dazu gestern missverständlich informiert. «Die kleine Mauer habe ich selber erstellt, als Schutz für die Burgweidstrasse, die nach Unwettern jeweils stark überflutet wurde», so Sidler. Das Mäuerchen hatte er nach dem Unwetter vom Mai errichtet. Damals verwandelte sich der Mühlebach nach starken Regenfällen in einen reissenden Fluss, der sich von der Anhöhe oberhalb des Restaurants Hinterburgmühle auf einer Breite von 15 Metern einen Weg bahnte. Die Edlibach-, Hinterburg- und Baarerstrasse wurden von Schlamm und Geröll überflutet – Neuheim war kurzzeitig von der Aussenwelt abgeschnitten.

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