Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

NEUHEIM FEIERT: Ein bunter Umzug und träfe Sprüche

Das Wochenende stand im Zeichen der Dorffasnacht. Aber Neuheim hat auch noch etwas ganz Besonderes zu bieten.
Bunte Kostüme und viel Schnee am Umzug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Bunte Kostüme und viel Schnee am Umzug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Dies zeichnet die Dorffasnacht Neuheim seit Jahren aus: das bewährte Samstagabendprogramm, der bunte Umzug und die träfen Verse der Schnitzelbank am Sonntag, sowie die Fasnacht für Schüler und Senioren am Montag. Nur, das ist noch nicht alles. Sie hat auch noch etwas ganz Besonderes zu bieten: Die Fasnachtsgesellschaft konnte ihr vierzigjähriges Bestehen feiern. Wohl hatte es früher schon mit diversen Unterbrüchen fasnächtliches Treiben in Neuheim gegeben. Mit der Gründung der Fasnachtsgesellschaft 1970 bekam die Fasnacht aber eine Struktur, die bis heute anhält: Der Goldkönig als Symbol – nicht aber als Figur aus Fleisch und Blut – und seine Zwergli, welche jeweils aus den Erstklässlern rekrutiert werden, sind aus der Dorffasnacht nicht mehr wegzudenken. Ebenfalls fixer Bestandteil sind die Umzugssujets der Schulklassen und jene der Dorfvereine.

Farbenprächtiger Umzug
35 Sujets prägten den diesjährigen Umzug durchs verschneite Neuheim. Sieben Guggenmusigen sorgten dafür, dass nicht nur die Augen, sondern auch die Ohren auf ihre Kosten kamen. Platzhirsche waren natürlich Las Moränos und Egedus, als traditionelle Gast-Gugge schränzte Menzikus aus Menzingen, aber das Herkunftsgebiet der Kakophonie erstreckte sich bis nach Domat Ems. Wie üblich griffen einige Umzugsgruppen Geschehnisse des vergangenen Jahres auf. Schon im Frühsommer dürfte klar gewesen sein, dass die Schweinegrippe prominent vertreten sein wird, aber auch die Libyen-Affäre, das Rauchverbot, Michael Jackson und Roger Federer wurden thematisiert. Dass sich im vergangenen Jahr die Mondlandung zum vierzigsten Mal jährte, wurde ebenfalls in Erinnerung gerufen.

Auf spezielle Jubiläumsaktivitäten hatte die Fasnachtsgesellschaft verzichtet, wie Präsident Thomas Bättig erklärte. Dafür wurde das Jubiläum von verschiedenen Gruppen aufgenommen. Menzikus überreichte den Jubilaren ein echtes Schwein als Glücksbringer. Von etwas hatte die Jubiläumsfasnacht im Überfluss: Schnee. Am Monsterkonzert konnte man Konfetti von Schneeflocken kaum unterscheiden.

Thomas Lötscher

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.