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Neuheim meldet Gewinn von 1,769 Millionen Franken

An der Einwohnergemeindeversammlung vom 28. Mai wird dem Souverän die Rechnung 2018 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 1,769 Millionen Franken unterbreitet.
Das Neuheimer Gemeindehaus (Bild: Werner Schelbert, 11. April 2017)

Das Neuheimer Gemeindehaus (Bild: Werner Schelbert, 11. April 2017)


(haz/pd) Die Erfolgsrechnung 201 8 schliesst demnach um rund CHF 2'103'000 Franken besser ab als budgetiert (-333'800 Franken). Dabei weichen der Aufwand (13'022'000, Budget 12'808'000 Franken) als auch der Ertrag (14'792'000, Budget 12'474'000) wesentlich vom Budget ab. Neben den erheblich höheren Steuereinnahmen zeigt sich, dass dank des sorgfältigen Umgangs mit den finanziellen Mitteln ein besseres Ergebnis erreicht werden konnte, wie die Gemeinde Neuheim meldet.

Bei den Steuereinnahmen (6'642'000 Franken) wurde das Budget um rund 2'193'000 deutlich übertroffen. Die Einnahmen bei den natürlichen Personen liegen rund 308'000 und bei den juristischen Personen rund 870'000 Franken über dem Budget. Die Mehreinnahmen bei den natürlichen Personen sind auf Steuererträge aus Vorjahren zurückzuführen, welche mit rund 694'000 rund 399'000 Franken höher zu Buche schlagen . Die Mehreinnahmen bei den juristischen Personen fielen im aktuellen Jahr mit rund 1'049'000 um gut 6 17'000 Franken höher als budgetiert aus.

Einmaleffekte beeinflussen das Ergebnis

Diese Erhöhung ist vor allem auf einen Einmaleffekt zurückzuführen. Auch aus den Vorjahren resultiert bei den juristischen Personen ein um rund 252'000 Franken höherer Ertrag als budgetiert (17'000 Franken). Zudem fielen die Grundstückgewinnsteuern 2018 massiv höher aus. Der Steuerertrag ist mit rund 1'347'000 um rund 997'000 Franken deutlich höher als budgetiert. Bei den Grundstückgewinnsteuern ist die hohe Abweichung auf eine unerwartete Handänderung zurückzuführen. Die positive Abweichung bei den Entgelten von rund 140'000 Franken ist hauptsächlich auf die höheren Rückerstattungen bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe zurückzuführen.

Auf der Kostenseite liegt der Personalaufwand um rund 30'000 Franken höher; wobei die Lohnkosten für das Lehrerpersonal um rund 30'000 und für das übrige Personal um rund 60'000 Franken höher ausfielen. Dagegen liegen die übrigen Personalkosten (Aus - und Weiterbildung und Personalwerbung) um rund 25'000 Franken tiefer als im Budget vorgesehen war. Auch der Beitrag an die Pensionskasse liegt mit
rund 15'000 Franken unter dem Budget. Ebenfalls aufwandmindernd wirkt sich aus, dass der Sachaufwand um rund CHF 421'000 Franken tiefer ausfällt als budgetiert (2'769'000 Franken), wobei bei fast allen Positionen der budgetierte Betrag nicht erreicht wurde. Dies insbesondere bei der Ver- und Entsorgung der Liegenschaften im Verwaltungsvermögen um rund 19 '000 und bei den Dienstleistungen Dritter um rund 102'000 Franken, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde weiter.

Erwähnenswert ist auch der um rund 85'000 Franken tiefere Aufwand bei den Planungs- und Projektierungskosten. Ebenfalls konnte beim Liegenschaftsunterhalt um rund 47'000 Franken unter dem Budget abgeschlossen werden . Des Weiteren sind die ordentlichen Abschreibungen einerseits aufgrund der zusätzlichen Abschreibungen mit der Gewinnverwendung 2016 und 2017 und andererseits den geringeren Investitionskosten im 2018 um rund 289'000 Franken tiefer als budgetiert. Aufgrund des sehr guten Rechnungsergebnisses hat sich der Gemeinderat in Absprache mit der Rechnungsprüfungskom- mission entschieden, ausserordentliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen in der Grössenordnung von 1'000'000 Franken bei den Hochbauten vorzunehmen. Dank der guten Liquiditätslage mussten für das Schulhaus Dorf II keine fremden Mittel aufgenommen werden, was um rund 56'000 Franken tiefere Zinskosten nach sich zog. Die unter dem Transferaufwand (Entschädigungen an Gemeinden, Kanton, Bund und private Organisationen) verbuchten Kosten konnten ebenfalls um rund 129'000 Franken tiefer gehalten werden. Schliesslich fielen auch die Kosten für die Spitex- und Langzeitpflege um rund 144'000 Franken tiefer aus.

Neuheim_Detailrechnung Inst. Gliederung Erfolgsrechnung_2018.pdf

Die Investitionen schlagen mit netto 2'200'000 ebenfalls um rund 2'090'000 Franken tiefer als budgetiert z u Buche. Dies ist hauptsächlich auf die 2018 nicht ausgeführten Projekte Asylunterkunft, Erschliessungsstrasse Unterdorf 2. Etappe sowie die Sanierung Oberlandstrasse 2. Teil zurückzuführen. Die Nettoinvestitionen konnten aus dem Cashflow bestritten werden. Die langfristigen Schulden in Form von festen Vorschüssen konnten auch dank der höheren Steuereinnahmen wie oben erwähnt bei 1'000'000 Franken gehalten werden. Das Nettovermögen beläuft sich auf rund 1‘553'000 Franken, was pro Kopf ca. 700 Franken ausmacht.

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