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NEUHEIM: Mit Feuereifer bei der Sache

Am kantonalen Atemschutz-Plausch-Wettkampf haben insgesamt zehn Feuerwehrmannschaften teilgenommen. Absolviert werden mussten unter anderem «Schlauch-Kegeln» und «Enten jagen».
Daniela Sattler
Kegeln mal anders – inklusive Atemschutz-Vollmontur. (Bild: Patrick Hürlimann (Neuheim, 16. September 2017))

Kegeln mal anders – inklusive Atemschutz-Vollmontur. (Bild: Patrick Hürlimann (Neuheim, 16. September 2017))

Daniela Sattler

redaktion@zugerzeitung.ch

Zweck dieses Wettkampfes sei die Förderung der aussendienstlichen Übungstätigkeit mit Spiel und Spass, die Pflege der Kameradschaft und der Erfahrungsaustausch unter den verschiedenen Feuerwehren, so Leutnant Beni Schnüriger, Ausbildungsverantwortlicher bei der Feuerwehr Neuheim, die am Samstag diesen kantonalen Anlass zum zweiten Mal organisierte.

Zehn Trupps, bestehend aus sieben Feuerwehren und einer Betriebsfeuerwehr, zeigten an diesem Wettkampf ihr Können. Die Truppen bestanden aus einem Truppenführer, dem sogenannten Chargierten und mindestens drei Geräteträgern. Im Maximum waren fünf Personen in einem Team. Viele Angehörige und Bekannte hatten sich eingefunden, um die Wettkämpfer auf dem Areal der Sand AG Neuheim anzufeuern.

25 Kilogramm Zusatzgewicht

An zehn Posten stellten die Teilnehmer ihr fachtechnisches Wissen sowie ihre Kondition und ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Die Aufgaben mussten unter Atemschutz ausgeführt werden. Das machte es dann auch um einiges schwieriger, als man als Aussenstehender vermuten würde. Die Vollmontur wiegt rund 25 Kilogramm. «Unter der Brandschutzkleidung ist das schon ziemlich anstrengend. Aber Spass macht es trotzdem», meinte Soldat Pascal Meier. Die Truppe aus Oberägeri hatte eben 15 Minuten «Schlauch-Kegeln» hinter sich. Dabei mussten die Feuerwehrmänner mit doppelt gerollten Druckschläuchen von einer Markierung aus möglichst viele mit Sand gefüllte Plastikflaschen treffen. Gekegelt werden durfte jeweils erst, wenn sich der einmal geworfene Schlauch wieder hinter der Ausgangsmarkierung befand. Die Trupps durften die Flaschen zudem auch erst wieder neu aufstellen, wenn alle Flaschen am Boden lagen.

Bewertung durch kompetente Fachleute

«In die Bewertungen fliessen Zeitaufwand sowie die Erledigung der Aufgaben des Truppenführers und der Atemschutzgruppe ein», so der Ausbildungsverantwortliche Schnüriger. Für die Bewertung diene ein dafür erstelltes Reglement als Grundlage. «Die Kampfrichter sind allesamt kompetente Fachleute des Atemschutzes aus der Gemeindefeuerwehr», erklärt Leutnant Schnüriger weiter. Den Zuschauern boten sich manche lustige Szenen. Denn ob bei der «Enten-Jagd», beim «PIT-Stopp», der «Wasserschanze», der «Gotthard-Sänfte» oder beim «Zytgloggeturm» – die Truppen wurden auf unterschiedliche Arten gefordert. Doch auch wenn bei diesen Wettkämpfen immer der Plausch im Vordergrund stand, war den Besuchern bewusst, dass die Feuerwehr der Bevölkerung immer wieder grosse Dienste erweist. So war es toll zu sehen, wie sich die Teams innerhalb des Parcours immer wieder aufeinander verlassen konnten – wie in einem Ernstfall eben.

Parallel zum Plausch-Wettkampf öffnete der Verein Zuger Depot Technikgeschichte (ZDT) an diesem Tag die Türen zu seinem stattlichen Museum. Dort konnte unter den zahlreichen Exponaten auch der Omnibus «Orion» der Zuger Automobil-Gesellschaft bestaunt werden. Dieser war ab 1904 von Zug über Baar nach Menzingen unterwegs, er hatte zwölf Sitzplätze und wurde 1913 durch die elektrische Strassenbahn abgelöst.

Hinweis

Beim Atemschutz-Plausch-Wettkampf klassierte sich die Feuerwehr Unterägeri auf Platz eins, gefolgt von den Teams der Feuerwehren Baar und Oberägeri.

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