NFA-BEITRÄGE: Kanton Zug fordert Belastungsobergrenze

Der Kanton Zug ist besorgt über den Anstieg der NFA-Beiträge und fordert deshalb eine Belastungsobergrenze.

Drucken
Teilen

Der Zuger Beitrag in den Ressourcenausgleich sei deutlich gestiegen, schreibt der Regierungsrat Zug in einer Mitteilung. Im Jahr 2009 betrug der Beitrag 192,5 Millionen Franken. Im nächsten Jahr wird er sich auf 215 Millionen erhöhen.

Deshalb fordert der Kanton eine individuelle Belastungsobergrenze. Zudem verlangt er Prognosemodelle, damit die NFA-Zahlungen(Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen) besser planbar werden.

«Der Regierungsrat ist überdies befremdet, dass weiterhin Probleme mit der Datenqualität bestehen und auch im dritten Jahr nach Inkrafttreten der NFA die geforderten Standards noch nicht von allen Kantonen eingehalten wurden», heisst es in der Mitteilung weiter. Der bestehenden Fehleran­fälligkeit des Systems NFA sei Abhilfe zu schaffen und die Behandlung von Fehlern gesetzlich zu regeln.

sab