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Arbeiten in der Hitze: Nicht allen sind kurze Hosen erlaubt

Wer derzeit draussen Arbeiten muss, hat nichts zu lachen. Denn die Temperatur ist seit Tagen konstant hoch. Mancherorts wird darauf reagiert, andernorts lassen beispielsweise Sicherheitsbedenken keine Erleichterungen bei der Bekleidung zu.
Christopher Gilb
Ein Mitarbeiter der Giwa Security bei einer Baustelle in Zug. Bild: Werner Schelbert (Zug, 3. August 2018)

Ein Mitarbeiter der Giwa Security bei einer Baustelle in Zug. Bild: Werner Schelbert (Zug, 3. August 2018)

Nun geht es also doch. Kürzlich hat der Verband- der Strassen- und Verkehrsfachleute grünes Licht gegeben, dass Bauarbeiter auch in der Nähe von Strassen, kurze Hosen tragen dürfen. Was sie in diesem Rekordhitzesommer sicher zu schätzen wissen.

Doch nicht nur die Bauarbeiter sind derzeit bei den unzähligen Strassenbaustellen im Kanton anzutreffen, sondern auch die Mitarbeiter der Giwa Security AG mit Sitz in Baar. «40 unserer Mitarbeiter sind derzeit an 16 Baustellen im Verkehrsdienst im Einsatz», sagt deren Inhaber Adelrich Gisler. Kurze Hosen dürften sie nicht tragen, würden sie sich doch im Gegensatz zu den Bauarbeitern ausserhalb der Absperrungen bewegen.

«Da geht es auch um die Sicherheit», sagt Gisler. Aufgrund der Situation hätten sie aber letzte Woche zum ersten Mal Sonnenschirme eingesetzt, unter welchen die Mitarbeiter kurz Schatten erhalten könnten. «Je nach Temperatur werden wir diese Massnahme nun aber verlängern», so Gisler. Und es werde natürlich darauf geachtet, das genug Trinkwasser vorhanden sei.

Mineralwasser im Depot

Auf die Aufnahme von genügend Flüssigkeit wird auch bei der ZVB geachtet. «Wir haben in unseren Depots Mineralwasser aufgestellt. Die Mitarbeiter können sich gratis bedienen», so Bruno Meyer, Leiter Markt bei den Verkehrsbetrieben. Die Mitarbeiter, ob im Bus oder auf dem Schiff würden im Dienst ihre Uniform tragen. Dazu gehöre aber auch ein T-Shirt mit kurzen Armen. Und: «Die Busse der ZVB sind alle klimatisiert. Die Hitze wird dadurch gemildert.»

Auch die Mitarbeiter der Zuger Polizei tragen bei jedem Wetter ihre Uniform. «Diese ist vielschichtig. Polizisten an der Front sind beispielsweise mit Poloshirts unterwegs», so Polizeisprecher Frank Kleiner.

Aus Sicherheitsgründen tragen die Polizisten über dem Shirt jedoch eine Schutzweste. «Zusammen mit den langen Hosen und den festen Schuhen kann dies schon sehr warm werden», so Kleiner weiter.

Noch kurze Hosen auf Lager

Beim Werkhof der Stadt Zug versucht man aufgrund der Temperaturen die Einsätze so zu planen, «dass die Leute am Morgen schon früh rauskommen», so Peter Roos, der Leiter des Werkhofs. Ganz flexibel sei man diesbezüglich aber nicht, «da gewisse Arbeiten beispielsweise unter der Woche aufgrund des Lärmschutzes erst ab 7 Uhr morgens durchgeführt werden können». Am Wochenende hingegen gehe man früher raus, dies, aber mehr weil man die Reinigung abgeschlossen haben wolle, bevor zu viele Leute in der Stadt und insbesondere bei den Seeanlagen seien.

Auch kurze Hosen stehen den Werkhofmitarbeitern zur Verfügung. «Wir haben aber noch Lagerbestände, diese sind nach Abschluss der Diskussion im Baugewerbe nun auch konform», so Roos. Er findet aber, dass der Umgang mit der Hitze auch viel mit Eigenverantwortung zu tun habe. «Die Mitarbeiter müssen sich eben auf die Temperaturen einstellen.»

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