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Leserbrief

Nicht an alten Zöpfen festhalten

Zur kantonalen Abstimmung vom 24. November über das neue Denkmalschutzgesetz
Karen Umbach, FDP-Kantonsrätin, Mitglied des GGR, Zug

Das neue Denkmalschutzgesetz ist nicht durch einen Schnellschuss entstanden. Hier wurde sehr gründlich, parteiübergreifend und im Konsens eine überfällige Modernisierung erarbeitet. Ein gutes Indiz dafür ist, dass sowohl die Kantonsregierung als auch der Kantonsrat grossmehrheitlich dem Gesetz zustimmen.

Die Gegner des neuen Zuger Denkmalschutzgesetzes behaupten, dass bei einem Ja zur Vorlage günstiger Wohnraum zerstört würde. Diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage. Im Gegenteil, das neue Gesetz schneidet einige alte Zöpfe ab, wie die oft willkürlich entscheidende Denkmalkommission. Genau diese Kommission ist es, die schon oft günstigen Wohnraum verhindert hat.

Ein konkretes Beispiel: Die Gemeinnützige Baugenossenschaft Zug hat dem Amt für Denkmalschutz in zäher Arbeit einen guten Kompromiss abgerungen. Er ermöglicht im Gebiet Gartenstadt neuen, preisgünstigen Wohnraum. Gleichzeitig schützt er die wunderschönen Chalets aus den 1920er Jahren (nachzulesen unter: www.denkmalschutz-ja.ch / ‘Persönliche Geschichten’).

Und was macht die Zuger Denkmalschutzkommission? Sie stellt sich quer und lehnt jeden Kompromiss ab. Es ist die Denkmalschutzkommission, die oft im Weg steht und günstigen Wohnraum verhindert. Es sind bestimmt nicht die Befürworter des neuen Gesetzes. Ja zum neuen Zuger Denkmalschutzgesetz.

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