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Zug 94: Die Niederlagenserie geht weiter

Fussball Erstligist Zug 94 verliert gegen Schlusslicht Bassecourt 0:3. Grund der Niederlage waren zwei Platzverweise.
Michael Wyss

«Was soll ich dazu noch sagen. Ich bin enttäuscht, dass wir verloren haben. Über die Leistung kann ich mich nicht beklagen, denn die Spieler haben gefightet und Torchancen herausgespielt», so Zug-94-Sportchef Dusan Ilic. Und er ergänzte: «Der Doppelausschluss war sicher der Hauptgrund für unsere Niederlage. Mit neun Spielern kannst du kein positives Resultat erzwingen. Das ist unmöglich.» Captain Ruben Burkard (53. Minute) und Besar Sejdini (54.) wurden nach Tätlichkeiten des Feldes verwiesen. Dazu kam die frühe Verletzung von Routinier Pasquale Martino, der nach einem Zweikampf in der 12. Minute mit einer Platzwunde am Kopf in Spitalpflege gebracht wurde.

Ilic haderte: «Es gibt Spiele, da läuft alles gegen dich. Nun haben wir diesen Tag eingezogen. Ich hoffe, dass wir kein zweites solches Spiel mehr erleben müssen.» Für Bassecourt, welches vor dem Duell bei Zug 94 auf dem letzten Platz war, skorten Nathan Garcia (71. und 87. Minute) und Menanga Stéphane Essomba (93.). Ilic: «Die Siegsicherung der Jurassier kam relativ spät, wir hatten die Hoffnung auf einen Punktgewinn nie aufgegeben. Doch die Kräfte liessen je länger die Partie dauerte nach und der Gegner konnte so profitieren.»

Selbstkritischer Zuger Captain

Fakt ist, dass Zug 94 nach dem fünften Spieltag am Tabellenende der 1. Liga Gruppe 2 steht. Einem Sieg stehen vier Niederlagen gegenüber. Ilic: «Das ist natürlich nicht der erhoffte Start. Doch wir haben nach wie vor viele Verletzte zu beklagen und jetzt fehlen in den nächsten Wochen auch noch Burkard und Sejdini. Es herrscht aber keine Panik. Wir liegen nur drei Punkte hinter einem Mittelfeldplatz. Es ist alles nahe beieinander.» Und Burkard fügt an: «Uns fehlt ein Erfolgserlebnis. Wir haben uns in vielen Partien selber um den Lohn gebracht. Wir müssen die individuellen Fehler abstellen. Der Gegner kommt zu einfach zu Toren. Wir müssen aber auch Selbstkritik üben. Es gilt, die Lehren aus dem resultatmässig schwachen Saisonstart zu ziehen.»

Der letzte Sieg von Zug 94 datiert vom 3. August. Damals gewannen die Zuger zum Saisonauftakt gegen Buochs 1:0. Es folgten die Niederlagen gegen Schötz (2:3), Muttenz (0:3), Goldau (2:3) und Bassecourt (0:3). Mit Biel (Samstag, 19.00) auswärts und Solothurn (14. September) zu Hause warten zwei Teams, die in die Aufstiegsspiele wollen. Ilic: «Auf dem Papier sind wir krasser Aussenseiter. Vielleicht ist aber gerade das unsere Chance, gegen diese Topteams zu punkten.»

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