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Noch nie so viele Patienten im Kantonsspital

9218 Patienten mussten im vergangenen Jahr im Zuger Kantonsspital behandelt werden - ein neuer Rekord. Das spiegelt sich auch finanziell wider.
Das Zuger Kantonsspital in Baar. (Bild: Archiv Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das Zuger Kantonsspital in Baar. (Bild: Archiv Werner Schelbert/Neue ZZ)

Mit 9218 stationären Patienten schloss das Zuger Kantonsspital das Jahr 2010 mit einem neuen Rekord ab. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies erneut einer Steigerung von fünf Prozent (+436 Patienten). Die Geburtenzahl war mit 738 Babys sehr hoch. Diese Zahlen widerspiegeln sich im finanziellen Ergebnis, das mit 460'637 Franken einen Jahresgewinn ausweist.

Weniger lang im Spital

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank erneut leicht von 6,5 auf 6,4 Tagen im 2010. Mit 93,1 Prozent Auslastung waren die Bettenstationen im vergangenen Jahr sehr gut belegt (2009: 89.6 Prozent). Der Start ins neue Jahr verlief erfreulich und nach Budget. Das Zuger Kantonsspital sei laut Mitteilung bereits heute für die Einführung der neuen Spitalfinanzierung am 1. Januar 2012 gut vorbereitet. «Wir rechnen schon seit mehreren Jahren mit Fallpauschalen ab und haben entsprechende Erfahrung damit», so Walter Suter, Verwaltungsratspräsident. Für den zukünftig stärkeren, die Kantonsgrenzen überschreitenden Wettbewerb
unter den Spitälern habe man auch dank der neuen, attraktiven Infrastruktur beste Voraussetzungen.

pd/rem

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