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Nochmals 100 neue Stellen für Rotkreuz

Von Krise keine Spur: Roche Diagnostics wächst und baut im Kanton Zug aus.
Roche-Tower in Rotkreuz. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Roche-Tower in Rotkreuz. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Roche werde in diesem Jahr in Rotkreuz rund 100 neue Stellen schaffen, sagt Jürg Erismann, General Manager von Roche Diagnostics, im Interview mit unserer Zeitung. Zwar würden in der Pharmabranche weltweit Stellen abgebaut, das Diagnostics-Geschäft verzeichne aber ein starkes Wachstum. «Und hierfür hat der Standort Rotkreuz eine grosse Bedeutung», so Erismann.

Weiterer Neubau vor Eröffnung

Erst im letzten Juni war der Roche-Tower, das neue, 16 Stockwerke hohe Verwaltungsgebäude mit 600 Arbeitsplätzen, in Rotkreuz eröffnet worden. Jetzt baue man am siebten Gebäude auf dem Roche-Areal, das man noch in diesem Jahr beziehen werde. 150 Personen werden in diesem Neubau tätig sein. Unter anderem werde das Gebäude auch als Ausbildungsstätte für rund 100 Lehrlinge dienen.

Dann allerdings, so Erismann, würden in nächster Zeit keine Bagger mehr in Rotkreuz auffahren. Es gebe keine konkreten Pläne für einen weiteren Ausbau, auch wenn man noch über genügend Baulandreserven verfüge.

Rekrutierung im Ausland

Das rasche Wachstum zieht es nach sich, dass Roche auf dem heimischen Arbeitsmarkt nicht immer fündig wird. 80 Prozent des Personals in Rotkreuz habe man neu eingestellt, sagt Erismann. 60 Prozent stammten aus der Schweiz, 40 Prozent müsse man im Ausland rekrutieren: «Am Standort Rotkreuz sind heute Mitarbeiter aus rund 50 Nationen tätig.»

Roche ist heute der zweitgrösste private Arbeitgeber im Kanton Zug. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 1600 Mitarbeiter in Rotkreuz. Damit hat der Pharmakonzern die Angestelltenzahl in den letzten sechs Jahren in der Zuger Gemeinde fast verdreifacht.

Ernst Meier

Das ausführliche Interview mit Jürg Erismann lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und als Abonnent kostenlos im E-Paper.

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