NOTFALL: Notruf 117: Bei Überlastung wird umgeleitet

Wenns Notrufe «hagelt», nimmt die Polizei des Nachbarkantons den Anruf entgegen. Nidwalden, Schwyz und Zug lancieren ein gemeinsames Projekt.

Matthias Piazza
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Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Nidwalden: Leiter Stefan Stadelmann überwacht den Verkehr. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Nidwalden: Leiter Stefan Stadelmann überwacht den Verkehr. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

«Gelz – gemeinsame Einsatzleitzentrale» heisst das bisher schweizweit einzigartige Projekt, das die Kantone Nidwalden, Zug und Schwyz bis 2014 umsetzen wollen. Ein wesentliches Element davon ist die sogenannte «Überlauf-Verbundlösung». Sie kommt dann zum Einsatz, wenns bei der einen Polizei Notrufe «hagelt». Die Anrufe, die nicht bewältigt werden können, werden umgeleitet – zu den Kollegen in den benachbarten Kantonen. Diese nehmen dann die «Überlauf»-Telefonate entgegen, informieren die Anrufer, dass die nötigen Schritte schon eingeleitet wurden, oder alarmieren die jeweilige Polizei, wenn es sich um einen neuen Notfall handelt.

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