Notschlafstelle für Männer in Zug geplant

Die Katholische Kirchgemeinde Zug will eine Notschlafstelle einrichten. Allerdings nur für Männer.

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Renate Falk: Leiterin der Diakoniestelle/Sozialberatung Leuchtturm in Zug. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Renate Falk: Leiterin der Diakoniestelle/Sozialberatung Leuchtturm in Zug. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Es ist eine Weile her, seit es in Zug eine Notschlafstelle gab. «Es hat sich damals nicht gelohnt», sagt Markus Jans, Leiter des städtischen Sozialamtes. Stattdessen schickt man heute Bedürftige zum Übernachten nach Luzern oder Zürich. Doch nun zeichnet sich eine Neuerung ab: Die Diakoniestelle und Sozialberatung «Leuchtturm» der Katholischen Kirchgemeinde Zug hat ein entsprechendes Projekt eingefädelt. «Wir planen eine Notschlafstelle», sagt Stellenleiterin Renate Falk.

Der Plan hört sich schon sehr konkret an. So werde die Übernachtungsmöglichkeit voraussichtlich Männern vorbehalten sein, weil die in Frage kommenden Räumlichkeiten keine Aufteilung nach Geschlechtern ermöglichten. Noch wird allerdings nicht verraten, wo die Unterkunft eingerichtet werden soll. «Wenn jemand hier eine Notschlafstelle anbieten möchte, ist das super», findet Markus Jans.

Begehrte Beratungsdienste

Dieses Projekt ist nur eines von vielen, die das kleine «Leuchtturm»-Team betreut. Die Beratungsstelle für Menschen in schwierigen Situationen ist denn auch mehr als ausgelastet; Wochen oder sogar Monate muss man auf einen Termin warten. Das soll sich ändern. Und deshalb steht noch eine weitere Neuerung für den «Leuchtturm» an. «Wir bekommen Unterstützung durch eine weitere Mitarbeiterin in der Beratungsstelle», kündigt Renate Falk an.

ast

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.