Novartis-Projekt steht auf dem Prüfstand

Widerstand hat sich gegen die Pläne von Novartis formiert, am Zugersee ein Ausbildungszentrum zu bauen. Im Herbst 2011 wird das Volk über den Bebauungsplan und die Umzonung abstimmen.

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Der Zuger Baudirektor Heinz Tännler bei der Vorstellung des Novarts-Projekts im April dieses Jahres. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Zuger Baudirektor Heinz Tännler bei der Vorstellung des Novarts-Projekts im April dieses Jahres. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Ich schätze die Akzeptanz der Bevölkerung für das Novartis-Vorhaben für gross ein - nicht nur weil dadurch zwischen 25 und 30 neue Arbeitsplätze entstehen würden», sagt Rischs Gemeindepräsident Peter Hausherr. Das Projekt zur notwendigen Umzonierung und für den Bebauungsplan sei inzwischen so weit «entwickelt und gelungen», dass auch dem Schutz von Landschaft und Natur sehr stark Rechnung getragen werde. Ob das Volk voraussichtlich im Herbst 2011 über das Projekt des Pharmakonzerns in einer Gemeindeversammlung oder an der Urne abstimmen darf, sei noch nicht geklärt. «Darüber muss der neue Gemeinderat erst noch befinden», sagt Hausherr.

Derzeit liegt das Projekt zur Vorprüfung beim Kanton. «Dabei werden sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen überprüft», lässt Baudirektor Heinz Tännler wissen. Für den Zuger Regierungsrat sind die kritischen Punkte vor allem die Einhaltung des Seeuferschutzes, der Aabach in Sachen Gewässerabstand zum Bauprojekt und forstrechtliche Angelegenheiten.

Der Rotkreuzer Alternative Bruno Unternährer hält es nach wie vor für nicht legitim, dass der Kanton und die Gemeinde Risch «die Entwicklung eines Gärtnerhäuschens, das einzig noch unter Denkmalschutz steht, mit einem externen Bauvolumen von 100 Millionen Franken zu genehmigen.». Man dürfe heute so ein grosses Areal nicht mehr derart ausschliesslich privat nutzen.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.