Nun herrscht völlige Eiszeit

Der Streit um die Sicherheitskosten eskaliert. Der EVZ weigert sich Rechnungen der Polizei zu bezahlen und klagt.

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Die Zuger Polizei vor der Bossard Arena vom EV Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Zuger Polizei vor der Bossard Arena vom EV Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Was derzeit abläuft, hat sich am Horizont längst abgezeichnet: Das Verhältnis zwischen der Zuger Polizei und dem EV Zug ist tief zerrüttet. Grund für die Eiszeit sind die vom Club zu bezahlenden Polizeikosten – seit Anfang Jahr muss der EVZ bekanntlich 60 Prozent der Aufwendungen für die Sicherheit rund ums Stadion bezahlen.

Sauer aufgestossen sind dem Verein schon die ersten beiden Rechnungen, die von der Zuger Polizei eintrafen. Für die Partie gegen Lugano vom 7. Januar wies die Polizei einen Totalaufwand von 7000 Franken aus, für jene gegen Kloten vom 13. Januar waren es gar 14 500 Franken. Zu teuer, sagt der Klub, mit Blick auf die Anzahl verrechneter Stunden wie auf den Stundenansatz. Darum hat er sich umgehend gewehrt. Die Zuger Polizei hat die beiden Beschwerden Mitte März jedoch abgewiesen – was der EVZ nicht akzeptieren will: Er hat nun das Verfahren an den Regierungsrat weitergezogen.

Marco Morosou

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