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Leserbrief

Nur Fakten – keine Meinung

«Auftakt zur Klimakonferenz», Ausgabe vom 5. September

Den Medien war es eine Fussnote wert, nämlich die Einladung zur Weltklimakonferenz in Thailand, wo 2000 Teilnehmer und nochmals 2’000 Medientouristen per Flugzeug anreisen werden. Sie alle wollen durch Reduktion des CO2 in der Atmosphäre das Weltklima beeinflussen. Also ist es schicklich sich in diesem Zusammenhang einige Tatsachen vor Augen zu führen:

CO2 ist ein natürliches Gas, das nicht giftig ist. CO2 ist schwerer als Luft. Der Mensch atmet CO2 aus. Der Anstieg und die Reduzierung des CO2 Anteils an der Atmosphäre folgen den Temperaturschwankungen nicht umgekehrt. Von den 6 Haupttreibhausgasen in der Atmosphäre (CH4-Wasserdampf-N2O-FCKW-O3-) beträgt der CO2 Anteil 0.037 Prozent. Davon sind 1.2 Prozent angeblich technischen Ursprungs. Auf die Schweiz entfällt dabei ein Anteil von 1 Promille. Dieser soll um 20 Prozent gesenkt werden. Mit der Erhöhung der CO2-Abgabe soll das erreicht werden. Wir rechnen: 0.037 x 0.012 x 0.001 x 0.2 = 0.0000000888.

Um den von uns beeinflussbaren Anteil von 0.0000000888 Prozent des Welt-CO2 zu reduzieren, zahlen wir Schweizer 1.65 Milliarden Franken jährlich. Das sind aktuell 25.44 Rappen pro Liter Heizöl. Zukünftig werden es aber 58.3 Rappen sein! Eine Erhöhung von weit über 100 Prozent. Bezahlt wird dies von uns allen. Ein Teil dieses Geldes fliesst zurück über das Gebäudeprogramm des Bundes an die Immobilienbesitzer. Das sind in der Regel keine armen Leute. Damit soll die Klimaveränderung = Erwärmung beeinflusst (=eingedämmt) werden. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre wird in Mouna Loa auf Hawaii gemessen. Die ‚Welttemperatur steigt seit 1997 nicht mehr an. Das CO2 erhöht -indirekt über die Erderwärmung- angeblich den Meeresspiegel um jährlich 1,8 Millimeter. Also in 100 Jahren 18 Zentimeter! Das nur, wenn es so weitergeht. Mit über 1000 Milliarden Dollar versucht man zu verhindern, dass u.a. Bangladesch im Meer untergeht. Holland ist mit dem Bau von Dämmen dieser Gefahr erfolgreich begegnet. Die Klimaveränderung d.h. Erwärmung und Abkühlung des Planeten gab es schon immer, abhängig von der Aktivität der Sonnenflecken, also auch, bevor es Industrie gab. Der Beginn aber, der Klimakatastrophe (=Hysterie) begann am 11. Aug 1986 mit dem Titelbild des «Spiegel» auf dem der Kölner Dom bis zu den Turmspitzen im Wasser stand. In der Vergangenheit gab es Flutkatastrophen, die z.T. grösser waren als was wir heute erleben z.B. Die erste Marcellusflut im Jahre 1219 mit 50000 Toten über die Flut am Gelben Fluss 1887 mit 2 Millionen Opfern bis zur Flut in Raganello am 20. August 2018 mit 10 Toten. In Fernost und Südamerika werden Urwälder abgeholzt um Rohmaterial (u.a. Palmöl) für Biotreibstoff anzupflanzen der weniger CO2 emittiert als Benzin. Nicht alle Politiker, die über die CO2 Abgabe entscheiden, verstehen die Klimawissenschaft. Es gibt Klimaspezialisten, die sind vom Staat (auch an Hochschulen) angestellt, um die passenden Studien zu erstellen. Am Schluss stellt sich die Frage: Cui Bono (Wem nützt es)?

Rudolf Balsiger, Oberwil

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