Nur knappes Ja zu Grossprojekt

Es ist ein knappes Resultat: Mit 1195 Ja- zu 911 Nein-Stimmen haben die Unterägerer am Sonntag an der Urne den Kredit von 21,3 Millionen Franken für das Grossprojekt der Gemeinde angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug knapp 42 Prozent.

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Der Werkhof in Unterägeri. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der Werkhof in Unterägeri. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Gemäss Planung der Gemeinde werden im Frühling 2012 die Bagger im Gebiet zwischen der Buchholzstrasse und der Mühlegasse auffahren. An Stelle des heutigen Werkhofs entsteht der Ökihof, der Werkhof wird in einem getrennten Gebäude Richtung Höfenerstrasse gebaut. Das Feuerwehrgebäude wird um zwei Tore erweitert. Im Obergeschoss entstehen Räume für Jugendliche, im Dachgeschoss ein Raum für Vereine und Senioren. Bezugsbereit soll der neue Komplex voraussichtlich im Jahr 2014 sein.

Lehren aus dem Resultat ziehen«Ich bin glücklich und zufrieden über den Abstimmungsausgang», sagt Gemeindepräsident Josef Ribary (FDP). Umso mehr, weil im Vorfeld Bedenken gegen das Vorhaben geäussert worden seien. Hauptargument der Gegner waren die Kosten von 21,3 Millionen Franken. Dies, glaubt Ribary, sei wohl auch der Grund für den knappen Abstimmungsausgang. Der Gemeindepräsident zieht denn auch Lehren: «Wir hätten wohl im Voraus mehr Aufklärungsarbeit leisten müssen.»

Stephanie Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.