OBERÄGERI: Blindgänger im Ägerisee explodiert

Spezialisten der Schweizer Armee haben einen Blindgänger im Ägerisee kontrol­liert zur Explosion gebracht. Wie die Granate in den See kam, ist unbekannt.

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Die Einsatzkräfte bei den Vorbereitung zur kontrollierten Explosion der Granate. (Bild Zuger Polizei)

Die Einsatzkräfte bei den Vorbereitung zur kontrollierten Explosion der Granate. (Bild Zuger Polizei)

Taucher im Auftrag der Zuger Kantonsarchäologie entdeckten am Donnerstag, 28. Oktober, auf dem Grund des Ägerisees, im Bereich des Hafens Sagen, eine 7,5 Zentimeter Granate. Sie informierten darauf unmittelbar die Nationale Blindgängermeldezentrale (BMZ) in Thun.

Keine Verletzten
Sprengstoffexperten der Schweizer Armee machten die Granate am Freitag unschädlich, als Taucher den Sprengkörper kurz nach 14 Uhr kontrolliert zur Explosion brachten. Verletzt wurde niemand, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilten..

Verbotenerweise im See entsorgt?
Wie der der Blindgänger in den See kam ist unbekannt. Das Geschoss lag zirka zehn Meter vom Ufer entfernt in einer Tiefe von acht Metern. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Granate aus den 1920er Jahre verbotenerweise im See entsorgt worden ist. Die Einsatzkräfte operierten von einem Boot der Zuger Seepolizei aus.

pd/zim