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OBERÄGERI: CVP will langfristig planen

Nachdem der Planungskredit für den Neubau des Schulhauses Hofmatt 4 nur knapp bewilligt wurde, reichte die CVP eine Interpellation zur Schul- und Schulraumplanung ein. Ziel ist eine langfristige Ausrichtung.
Cornelia Bisch
Die CVP-Ortspartei wünscht sich eine langfristige Schulraumplanung für die Gemeinde Oberägeri. Im Bild das Areal Hofmatt.

Die CVP-Ortspartei wünscht sich eine langfristige Schulraumplanung für die Gemeinde Oberägeri. Im Bild das Areal Hofmatt.

Cornelia Bisch

cornelia.bisch@zugerzeitung.ch

An der Gemeindeversammlung Oberägeri vom 11. Dezember 2017 wurde mit 74 Ja- und 57 Neinstimmen ein Planungskredit für den Neubau des Schulhauses Hofmatt 4 genehmigt. «Während und nach der Versammlung kam der Eindruck auf, dass die langfristige Schulraumplanung noch unklar ist», schreibt die CVP-Ortspartei in einer Pressemitteilung. Das geplante Schulhaus Hofmatt 4 könne aufgrund seiner Grösse nur den kurzfristigen Schulraumbedarf abdecken.

Aus diesem Grund reichte die CVP nun eine Interpellation zur Frage der langfristigen Schul- und Schulraumplanung in Oberägeri ein. An der Gemeindeversammlung im Juni erhofft sich die Partei nun vom Gemeinderat Antworten auf verschiedene Fragen.

«Budgetposten, aber auch Aushängeschild»

«Hauptsächlich interessiert uns, welches die langfristigen Ideen und Planungen des Gemeinderates im Bereich Schule und Schulraum sind», so die CVP. Zum Beispiel, was in Zukunft mit den bestehenden Schulhäusern geschehe, etwa den Gebäuden Hofmatt 2 und 3. «Ebenso stellt sich die Frage, wo – sofern erforderlich – in zehn oder zwanzig Jahren ein neues Schulhaus gebaut werden könnte, wie viel das kosten würde und welche Schritte im Vorfeld zu unternehmen sind.» Etwa was die Umzonung von Landreserven anbelange. Mit-Interpellant Beat Wyss stellt dazu fest: «Die Schule ist der grösste Budgetposten, aber auch ein Aushängeschild in jeder Gemeinde. Jetzt muss der Grundstein für eine weitsichtige, zukunftsorientierte Schulraumentwicklung gelegt und die nötigen Landreserven gesichert werden.» Für die Schule lohne es sich, langfristig zu planen. Ferner solle die Planung aber nicht nur verwaltungsintern erfolgen. «Die CVP Oberägeri wünscht sich, dass nebst Fachleuten auch Eltern, Schüler und andere Interessensgruppen mit einbezogen werden.» Dazu Damian Henggeler, CVP-Mitglied der Schulkommission: «Die Bevölkerung weiss zu wenig über die Strategie des Gemeinderats und die langfristige Schulraumplanung. Das möchten wir jetzt ändern.» Auch wenn niemand wisse, was in 20 Jahren sein werde, wolle die CVP Oberägeri mit der Interpellation einen Denk- und Planungsanstoss geben, von dem die nächste Generation profitieren könne, schreibt die Partei weiter.

Hinweis

Das Geschäft wird voraussichtlich an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2018 diskutiert.

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