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OBERÄGERI: Das Ägeribad nimmt Formen an

Ein Grossprojekt wird konkret: Die Verantwortlichen geben die Preise und die Öffnungszeiten des Ägeribads bekannt. Auch personell und baulich sei man auf Kurs, sagt der Geschäftsführer.
Die Wasserrutschbahn des Ägeribads wird in diesen Tagen montiert. Das Bad öffnet Ende September. (Bild: PD)

Die Wasserrutschbahn des Ägeribads wird in diesen Tagen montiert. Das Bad öffnet Ende September. (Bild: PD)

Keramikplatte für Keramikplatte: Fein säuberlich wird jede einzelne der türkisfarbenen Platten im Ägeribad verlegt. Im grossen Sportbecken seien es rund 16'000 Stück, die auf dem Boden ihren Platz finden, ist der neusten Medienmitteilung zu entnehmen. Diese kommuniziert auch die Eintrittspreise und die Öffnungszeiten. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur offiziellen Eröffnung am Samstag, 29. September. «Wir haben immer betont, dass wir faire Eintrittspreise wollen, die dem vielfältigen Angebot gerecht werden und für alle Interessierten erschwinglich sind», lässt sich Verwaltungsratspräsident Pius Meier in der Mitteilung zitieren.

Man gehe davon aus, dass die meisten Besucherinnen und Besucher mehr als einmal ins Ägeribad kommen werden, schreiben die Verantwortlichen. Mit einem Mehrfach-Abo kostet der Eintritt ins Hallenbad, inklusive der Benützung des Warmwasser-Aussenbeckens, für einen Erwachsenen 9.50 Franken, ohne Abo als Einzeleintritt 12 Franken. Kinder zwischen 6 und 16 Jahre zahlen mit Mehrfach-Abo 5 Franken, als Einzeleintritt 6 Franken. Kinder unter 6 Jahren dürfen in Begleitung das Bad kostenlos benutzen.

Preise vergleichbar mit gleichwertigen Angeboten

Zutritt zum Wellnessbereich (mit Hallenbad und Warmwasser-Aussenbecken) haben Besucher ab 16 Jahren: Mit Mehrfach-Abo kostet es 20 Franken, als Einzeleintritt 26 Franken. «Die Preisgestaltung ist in etwa diejenige, wie sie vorgängig der Bevölkerung kommuniziert worden ist», sagt Stefan Schlatter, Geschäftsführer Ägeribad, auf Anfrage. Die Preise seien vergleichbar mit denjenigen von gleichwertigen Angeboten in der Schweizer Badelandschaft. «Es sind vernünftige Preise», findet Schlatter. Spezielle Kategorien etwa für Schüler, Studenten oder Senioren werde es keine geben. «Die Preise sind bereits massiv subventioniert», erklärt Schlatter weiter.

Nun stehen noch Verhandlungen mit den Zugerland Verkehrsbetrieben (ZVB) an. Ein Kombi-Ticket soll möglich sein. «Wir versuchen, den öffentlichen Verkehr zu integrieren. Dabei müssen wir unter anderem die technische Umsetzung abklären», erklärt der Geschäftsführer weiter. Das Hallenbad, der Wellnessbereich und das Restaurant sollen täglich für die Bevölkerung geöffnet sein. Einzig am 25. Dezember werden die Türen jeweils geschlossen.

Ein Ziel ist dabei laut Schlatter, dass zu jeder Zeit freie Bahnen für die Öffentlichkeit angeboten werden können. Der detaillierte Belegungsplan der Schulen und des Wassersportvereins SC Frosch Ägeri werden noch erstellt. Auch Schüler von anderen Zuger Gemeinden sind im Bad willkommen. «Mit der Gemeinde Menzingen stehen wir bereits im Gespräch, dass ab Herbst 2019 der Schwimmunterricht hier stattfinden kann», so Schlatter und fügt hinzu: «Wir kennen keine Grenzen, weder kantonal noch gemeindlich, alle Schüler sind willkommen.»

Momentan wird ein Highlight montiert: die Wasserrutschbahn. Diese braucht nur noch einen Namen. «Den werden wir bald kommunizieren», verrät Stefan Schlatter.

Doch nicht nur baulich, auch personell passiert in diesen Tagen einiges: «Wir konnten die Stelle des Chef-Bademeisters und diejenige der Assistenz des Geschäftsführers bereits besetzen. Als nächster Schritt werden weitere Stellen, etwa in der Gastronomie, Kasse und Finanzen ausgeschrieben», sagt Stefan Schlatter.

Der Bau des Ägeribads kostet rund 36 Millionen Franken. Am 22. Juni 2014 hatte die Bevölkerung von Unter- und Oberägeri Ja zum Bau der Bade- und Wellnessanlage gesagt. Der Fortschritt der Bauarbeiten und die Öffnungszeiten können online unter www.aegeribad.ch abgerufen werden.

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

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