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OBERÄGERI: Das Ägerital lädt zum grossen Volksfest

Das Jubiläum der Schlacht am Morgarten wird dieses Wochenende ausgiebig gefeiert. Auf dem Gelände werden dafür rund 650 Tonnen Material verbaut.
Ein Vertreter von Militär baut die Infrastruktur auf. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Ein Vertreter von Militär baut die Infrastruktur auf. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Rahel Hug

An jeder Ecke im Ägerital und in der Gemeinde Sattel sind sie zu sehen: Die Fahnen zum 700-Jahr-Jubiläum der Schlacht von Morgarten zieren Gärten, Balkone und Geländer. Stolz haben sie zahlreiche Einwohner aufgehängt, um des historischen Ereignisses zu gedenken. Überall im Ägerital säumen zudem von den Schülern bemalte Hellebarden die Strassen. Das Jubiläum der berühmten Schlacht, die im Jahr 1315 stattgefunden haben soll, ist allgegenwärtig. Es wird dieses Jahr mit einem breit gefächerten Jubiläumsprogramm gefeiert. Dieses Wochenende steht der wohl grösste Anlass bevor: Vom Freitag bis am Sonntag laden die Gemeinden Oberägeri, Unterägeri und Sattel zum grossen Volksfest. Auf dem Festgelände am See in Oberägeri, beim Morgarten-Denkmal sowie auf dem Schlachtgelände im Schornen wartet ein buntes Programm (siehe Box) auf die Besucher.

Bis zu 30 000 Besucher

Die Vorbereitungen für das Fest, bei dem bis zu 30 000 Besucher erwartet werden, laufen auf Hochtouren. Auf dem Festgelände ist dieser Tage allerhand los. In der vergangenen Woche haben Zivilschützer und Armeeangehörige insgesamt sechs grosse Zelte aufgestellt. Das grösste fasst 1400 Personen. Noch sind die Festzelte grösstenteils leer, aber das wird sich ändern, sobald ab heute die Getränkelieferungen ankommen und die Festgarnituren aufgestellt werden. Die WC-Wägen sind bereits an Ort und Stelle, die Bodenplatten stehen bereit zum Verlegen, erste Kühlschränke warten darauf, gefüllt zu werden. «Wir sind gut im Zeitplan vor allem mit dem Zeltbau sind wir schnell vorwärtsgekommen», berichtet Herbert Iten. Der stellvertretende Leiter Werkhof ist im Organisationskomitee des Volksfestes gemeinsam mit Rudolf Halter für das Ressort Bau zuständig. Halter ist Leiter der Bau- und Sicherheitsabteilung der Gemeinde Oberägeri. «Unser Festdorf und damit auch meine Vorfreude wachsen von Tag zu Tag», sagt er mit einem Lachen. Bei seinem Kollegen überwiegt derzeit noch der Stress rund um die Vorbereitungsarbeiten. «Das ganze Koordinieren bereitet mir schon Kopfzerbrechen. Es gibt sehr viel zu tun», hält Herbert Iten fest. Je näher das Wochenende rücke, desto mehr freue aber auch er sich auf den Grossanlass.

Kantone spannen zusammen

Nachdem bisher zwischen 35 und 40 Leute beim Aufbau mitgeholfen haben, werden ab heute die zahlreichen freiwilligen Helfer mit anpacken. Dann wird auch die grosse Tribüne an der Morgartenstrasse aufgebaut. Sie wird während des Festumzugs vom Sonntag Platz für 1000 Personen bieten. «Schliesslich werden wir den Hauptplatz noch mit Holzschnitzeln bestreuen», berichtet Herbert Iten. Insgesamt besteht die kleine Zeltstadt aus rund 650 Tonnen Baumaterial, verrät Rudolf Halter.

Für die Feierlichkeiten zum Schlachtjubiläum spannen die Kantone Schwyz und Zug zusammen. Das Organisationskomitee «Morgarten 700 Jahre Abenteuer Geschichte» wird vom Schwyzer Regierungsrat André Rüegsegger präsidiert, der Zuger Sicherheitsdirektor Beat Villiger ist Vizepräsident. Auch seine Vorfreude ist sehr gross: «Nach langer Vorbereitungszeit wird das Fest jetzt endlich Realität», sagt er – und zeigt sich überzeugt, dass die Organisatoren und Helfer eine «hervorragende Arbeit» leisten werden. «Wenn das Wetter noch stimmt, wird es ein einzigartiges Wochenende», so der Zuger Regierungsrat. Er persönlich freue sich am meisten auf den offiziellen Festakt vom Sonntag mit über 900 Gästen und auf den grossen Festumzug mit 2000 Mitwirkenden.

Villiger hofft, dass das kommende Wochenende bei den Besuchern bleibende Eindrücke hinterlässt: «Das Volksfest soll einen Höhepunkt in der Erinnerungskultur bieten und ein nachhaltiger Anlass werden.»

Ein Vertreter vom Zivilschutz baut die Infrastruktur auf. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Ein Vertreter vom Zivilschutz baut die Infrastruktur auf. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Ein Vertreter vom Zivilschutz baut die Infrastruktur auf. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Ein Vertreter vom Zivilschutz baut die Infrastruktur auf. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

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