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OBERÄGERI: Der Grind hängt, jetzt gehts los

Das närrische Symbol der Fasnacht grinst in Oberägeri wieder aus luftiger Höhe auf das Dorf herab. Ein untrügliches Zeichen.
So tritt Legorenvater Michi I. Rogenmoser auf. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

So tritt Legorenvater Michi I. Rogenmoser auf. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Mit der traditionellen «Grindufhänkete» mitten im Dorf eröffnete Legorenvater Michi I. Rogenmoser am Dienstagabend in Oberägeri die 175. Legorenfasnacht. Die Fasnachtsvergrabe-Musig sorgte mit lüpfigen Klängen dafür, dass die Stimmung auf dem Platz zwischen den Restaurants Rössli, Löwen und Bären schon grossartig war, als Legorenvater Michi I. mit seinen beiden Ehrendamen Linda Rapp und Angie Blattmann, dem Legorenrat und begleitet von den beiden Guggenmusiggen F?Ägerer und Papageno, Legorengruppen, Tambouren und Tirolern einzog.

Bis zum Ende der Fasnacht
Der riesige Legorengrind wurde mit einem bescheidenen Leiterwagen herangezogen und fand seinen Platz schon bald in majestätischer Höhe, wo er fortan und bis zum Ende der Fasnacht hängen wird. Michi I. wünscht ihm viel Glück und den Oberägerern eine schöne Fasnacht. Hans Kuoni von Stocken, alias Spielleiter Urs Iten, wünschte seinerseits schöne Fasnachtstage und gab das Motto der diesjährigen Fasnacht bekannt: 175 Jahre Legorenfasnacht. Abgeschlossen wurde der offizielle Teil mit der Chef- und Bettlerversammlung im «Hirschen».

Der Legorenvater war danach sehr zufrieden. «Trotz der Kälte hatte es auf dem Platz noch etwas mehr Leute als in anderen Jahren, was wohl auf das Jubliäum zurückzuführen ist.» Auch Fredy Gantner, der seit zehn Jahren im Dorf wohnt, ist begeistert vom reichen Oberägerer Brauchtum und der Fasnacht. Er fand die Grindufhänkete «ganz lässig». Michi I. Iten: «Ich finde die Grindufhänkete ?sauglatt?.»

Hoffen auf gute Beteiligung
«Hirschen»-Wirt Dani Kühne verfolgte die Grindufhänkete zum ersten Mal als Zuschauer. Ihm stand die Trauer ins Gesicht geschrieben: «Ich kann aus beruflichen Gründen nicht mehr bei den Tirolern mitmachen.» Er gestand allerdings auch ein, dass er wohl kaum mehr mit diesen sportlichen jungen Männern «mit ihren gestählten Körpern» mithalten könnte. Ausdauer braucht auch, wer die Oberägerer Fasnacht durchhalten will. Legorenvater Michi I. hat aber nur einen Wunsch. «Ich hoffe, dass möglichst viele Teilnehmer an unsere Anlässe kommen.»

Thomas Wyss

HINWEIS
Am 16. Januar findet der Kostümball der Legorengesellschaft, am 23. Januar der Umzug der Hauptseer, am 30. Januar der grosse Kinderumzug und Jubiläumsball der Legoren und am Güdelzyschtig der Jubiläumsumzug statt.

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