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OBERÄGERI: Der «Protzbischof» sorgt für Lacher

Ob Skandal oder Politik – am «usinnige» Umzug der Legoren wird so manches fantasievoll serviert.
Monika Wegmann
100 Jahre Margrit Rainer. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

100 Jahre Margrit Rainer. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Mit Rambazamba, Geknatter und witzigen Aktionen erheitern die Teilnehmer die vielen Zuschauer des Legorenumzugs. Mit 20 Nummern kommt er klein, aber fein daher. Hübsche Skulpturen zieren den neuen Wagen «Kult pur» des Legorenrates, der an die Kunstausstellung letzten Sommer erinnert. Grossen Applaus erhält die Klasse von Iris Iten für die gebastelten Schulbusse und Autos, um für den Schulweg zu propagieren. Was die Erlebniswelt Raten alles zu bieten hat, für Wanderer und Skifahrer und selbst für die herzigen Hasen, zeigt die Familiengruppe auf witzige Art. Selbst der Werkhof ist einmal unfreiwillig als Sujet vertreten: wegen der zeitweisen Personalnot.

Der aufmerksame Blick der Fasnächtler hat aber auch über die Gemeindegrenzen hinaus Themen gefunden, um jemandem eins auszuwischen. So wie die Zürcher «Verrichtungsboxen», die mit deftigen Sprüchen und Action präsentiert werden. Mit einer riesigen Sparbüchse weisen die Morgärtler auf die «Sauber»-Finanzkrise hin.

Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
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29 Bilder

Umzug Oberägeri

Originelles Bühnenspiel

Ganz besonders beflügelt hat der Abhörskandal in den USA die Kreativität der Wagenbauer von Raphael Furrer: Während Snowden herumirrt und Asylanträge verteilt, suchen Mitarbeiter der NSA-Abhörstation im Weissen Haus das Internet ab, andere fischen auf dem Dach nach Handys oder filmen die Fasnächtler, denn auf dem US-Jeep heisst es klar: «Yes, we can Scan.» Natürlich bekommt auch der deutsche «Protz­bischof» sein Fett weg.

Die schrägen Klänge der Guggenmusigen umrahmen den Umzug, das originelle Bühnenspiel bei der ZVB-Halle und die Verteilung der heuer 1400 Legorenpäckli an die Kinder. Für Müdigkeit haben die Legoren an der 179. Fasnacht bis Aschermittwochabend keine Zeit: Bis dann muss alles versorgt sein. Doch vorher wird gefestet. Legorenvater Michi I. Rogenmoser freut sich über die gute Stimmung: «Es macht mir Spass.» Im kommenden Jahr feiern die Legoren die 180. Fasnacht. Die Vorbereitungen laufen bereits. Rogenmoser stolz: «Am 17. Januar ist mit den Schulen ein grosser Kinderumzug geplant.»

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