Oberägeri
Der «Raten»-Wirt erhält eine Busse von 500 Franken für sein erstes Vergehen gegen die Covid-19-Verordnung

Die Staatsanwaltschaft Zug hat Strafbefehle gegen Iwan Iten und zwei Angestellte ausgestellt. Am Samstag darf das bei manchen in Verruf geratene Lokal nach der jüngsten Schliessung wieder öffnen.

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(bier) Iwan Iten, der Wirt des Restaurants Raten, ist mit einer Busse von 500 Franken belegt worden. Zuzüglich 300 Franken Kosten muss er 800 Franken bezahlen. Das geht aus einem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zug von Ende Oktober hervor. Dieselbe Summe müssen zwei Mitarbeiterinnen aufbringen. Alle drei hatten sich geweigert, Schutzmasken zu tragen, und damit gegen die Covid-19-Verordnung verstossen.

Wird Iwan Iten die Maske, wie hier im Bild, bei der Arbeit strikt tragen?

Wird Iwan Iten die Maske, wie hier im Bild, bei der Arbeit strikt tragen?

Bild: Matthias Jurt (Oberägeri, 30. Oktober 2020)

Weil er erneut keine Schutzmaske getragen hatte, schloss die Zuger Regierung das beliebte Ausflugslokal kürzlich während einer Woche, am Samstag darf es wieder öffnen. Iten kündigte daraufhin an, sich nun an die Massnahmen halten zu wollen. Die Korporation Oberägeri ist Eigentümerin des Restaurants und will einen weiteren Imageschaden verhindern. Sie beobachte deshalb das Verhalten des Wirts fortan genau.

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